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Hoffmann Group / Esta Gesund schleifen – Absaugtechnik ermöglicht sauberes Atmen

| Autor: M.A. Frauke Finus

Bei der Hoffmann Group können Kunden Schleifwerkzeuge direkt vor Ort im Technology Center testen. Damit dabei der Gesundheitsschutz nicht zu kurz kommt, setzt Hoffmann auf Absaugtechnik von Esta.

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Bei der Auslegung der Schleifkabinen, war für Michael Möller, Versuchs und Validierungstechniker im hauseigenen Technology Center der Hoffmann Group, selbstverständlich, den Schutz der Gesundheit nicht aus den Augen zu verlieren. Seit Juni 2019 steht nun ein Dustomat 4-24 H in der Handschleifkabine.
Bei der Auslegung der Schleifkabinen, war für Michael Möller, Versuchs und Validierungstechniker im hauseigenen Technology Center der Hoffmann Group, selbstverständlich, den Schutz der Gesundheit nicht aus den Augen zu verlieren. Seit Juni 2019 steht nun ein Dustomat 4-24 H in der Handschleifkabine.
(Bild: Esta)

2019 haben einige Unternehmen 100-jährigen Geburtstag gefeiert. So auch die Hoffmann Group im Westen von München. Heute ist Hoffmann führend im Handel und der Herstellung von professionellen Qualitätswerkzeugen und Betriebseinrichtungen sowie der Erbringung flankierender Serviceleistungen. Die Angebotspalette reicht von Werkzeugen für die Zerspanung über Spannmittel, Messmittel, Software für die Werkzeugverwaltung und PSA bis hin zu Schleifwerkzeugen. Die Kunden kommen aus allen Bereichen der Metallbearbeitung.

Neben 500 Herstellermarken hat Hoffmann mit den Serien Garant und Holex auch Eigenmarken im Angebot, deren Design und Engineering ausschließlich bei Hoffmann selbst erfolgt. Hier ist dem Unternehmen wichtig, dass diese Werkzeuge dem Anwender Uniques bieten, die zum Beispiel für eine leichte und sinnvolle Bedienbarkeit stehen. Ein Beispiel dafür ist die Garant-Bügelmessschraube mit Feststellmechanik. Durch die zwei Symbole „offen" beziehungsweise „geschlossen“ sieht der Anwender, ohne ausprobieren zu müssen, in welchem Stadium sich die Bügelmessschraube befindet.

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Mittlerweile beschäftigt Hoffmann weltweit 3700 Mitarbeiter, am Hauptsitz in München sind es über 800. Einer davon ist Michael Möller. Er ist Versuchs und Validierungstechniker im hauseigenen Technology Center, das im vergangenen Jahr feierlich eröffnet wurde. „Hier im Technology Center ist fast alles möglich. Wir können Produkte testen, Schulungen für unsere Mitarbeiter und natürlich Kunden geben oder auch an von Kunden mitgebrachten Bauteilen deren Herausforderungen nachstellen und gemeinsam eine Lösung finden“, erklärt Möller im Gespräch mit Blechnet. Top ausgestattet ist es hier, moderne Anlagen und Werkzeuge sind installiert – ein beeindruckendes Bild bietet sich Besuchern. „Wir haben die Möglichkeit eines Showbereichs geschaffen. Wir können Werkzeuge testen und sie unseren Kunden demonstrieren.“ Möller war selbst bei den Planungen des Technology Centers beteiligt. Er war unter anderem für die Auslegung der beiden Schleifkabinen verantwortlich. Hoffmann bietet in seinem Portfolio beispielsweise eine Auswahl an Winkelschleifern, Schleifscheiben und Fächerscheiben.

Eine der Schleifkabinen im Technology Center ist mit vier Handarbeitsplätzen ausgestattet. Hier sind unter anderem ein Schleifblock, eine Werkzeugschleifmaschine S1 sowie diverse Handschleifmaschinen zu finden. In der anderen Kabine ist ein 6-Achs-Industrie-Roboter zu Hause, auf dem unterschiedliche Anwendungen gefahren werden können. „Auf dem Roboter können wir beispielsweise die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit von Fächerscheiben testen“, so Möller.

Schleifen am Handarbeitsplatz und mit Roboter

Als es um die Auslegung der Schleifkabinen ging, war für Möller selbstverständlich, den Schutz der Gesundheit nicht aus den Augen zu verlieren. „Deshalb habe ich mich für beide Kabinen nach Absauglösungen umgeschaut.“ Aufgrund von Empfehlung kam Möller an die Kontaktdaten der Esta Apparatebau GmbH & Co. KG. Die Aufgabe für das in Senden ansässige Unternehmen war dabei gar nicht so trivial. Es galt zwei Schleifzellen mit Absaugtechnik auszustatten, die sich mitten im Raum des Technology Centers befinden. „Außerdem wissen wir nie, was wir bearbeiten. Unsere Kunden können Bauteile aus allen möglichen Werkstoffen wie Stahl, Edelstahl oder auch CFK und GFK mitbringen“, berichtet Möller. Es war also wichtig, dass sowohl krebserregende als auch explosive Gemische abgesaugt werden können. Letztendlich hat Esta zwei Absauglösungen der Serie Dustomat an Hoffmann geliefert und vor Ort montiert. Diese saugen alle bei der Bearbeitung von Metall oder Kunststoff anfallenden Stäube und Späne wirkungsvoll ab.

Absaugtechnik schützt die Gesundheit

Seit Juni 2019 steht nun ein Dustomat 4-24 H (vom Institut für Arbeitsschutz IFA zertifiziert für Staubklasse H, geeignet zur Absaugung aller gesundheitsgefährdenden beziehungsweise krebserzeugenden Stäube) mit integriertem Funkenvorabscheider zum Schutz der Filterpatronen und einem Abscheidegrad von 99,995 % in der Handschleifkabine. Er ist mit insgesamt vier Absaugarmen ausgestattet. Die Arbeit des Roboters begleitet ein Dustomat 4-24 ATEX (zur Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen) mit zwei Absaugarmen, der für Zone 22 zertifiziert ist. „Ein Sonderwunsch von mir war ein zusätzlicher Anschluss am Rohrsystem, an den ich Staubsaugeraufsätze anschließen kann. So kann ich schnell und einfach die Arbeitsplätze sowie die Böden nach Gebrauch reinigen“, führt Möller aus. Die Herausforderung, die die Lage der Kabinen mitten im Raum verursacht hat, haben Esta und Hoffmann einfach gelöst. Die beiden Absauganlagen führen die Luft nach der Reinigung zu 100 % zurück in die Kabinen. „Direkt nach der ersten Schulung in den neuen Kabinen freute sich einer unserer Tagungsteilnehmer darüber, dass er keinen Schleifdreck in der Nase verspüre“, berichtet Möller mit einem Lächeln. „Eine bessere Bestätigung für diese Investition gibt es kaum!“

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M.A. Frauke Finus

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Leitende Redakteurin, Redaktion @blechnet.com