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Natürlich setzt die weltweite Implementierung eines durchgängigen Management-Informationssystems eine sorgfältige Analyse der Software voraus, zumal viele der Standorte mit hoher Wahrscheinlichkeit über abweichende Lagertechniken verfügen. Doch genau hier liegt eine weitere Stärke des Iwacs: Das in Hunderten von Referenzen erprobte und standardisierte Warehouse-Management-System kann lagertechnische Systeme aller Automatisierungsgrade managen, aber auch konventionelle Fachbodenlager, in denen anhand von Picklisten kommissioniert wird (Bild 2). Soweit es sich um teil- oder vollautomatisierte Lagertechniken handelt, spielt es auch keine Rolle, von welchen Herstellern die Gabelstapler, Regalbediengeräte, Bordcomputer oder Mobilscanner stammen.
Alle Niederlassungen sind auf dem selben technischen Stand
Grundsätzlich bietet die weltweite Implementierung der gleichen Software auch den Vorteil, dass mit der Markteinführung einer neuen Logistik-Hardware, wie zum Beispiel eines neuen Mobilscanners, nur eine einzige Schnittstelle neu programmiert werden muss. Wären unterschiedliche Warehouse-Management-Systeme im Einsatz, müsste die entsprechende Prozedur für jedes einzelne Softwaresystem vorgenommen und finanziert werden.
Nach einer solchen Schnittstellenprogrammierung können die neuen Geräte problemlos an allen Unternehmensstandorten genutzt werden. Bestehen entsprechende Vereinbarungen, führt der Softwarepartner von seinem Unternehmenssitz aus sogar das Software-Upgrade durch und leistet bei der Implementierung der neuen Hardware, also beim Roll-out der neuen Technik, tatkräftige Unterstützung.
Analog dazu werden auch die Software-Updates zentral durchgeführt, was dem Anwender ebenfalls viel Zeit und Geld spart. Außerdem sind Mehrfachlizenzen für eine weltweit genutzte Software in aller Regel deutlich günstiger als eine größere Zahl an Einzellizenzen verschiedener Anbieter.
Durchgängiges Logistik-Informationssystem bietet mehr Möglichkeiten
Der entscheidende Vorteil der Durchgängigkeit liegt allerdings auf den daraus resultierenden Möglichkeiten. Will das Management eines international agierenden Unternehmens zum Beispiel die Logistikkosten unterschiedlicher Standorte vergleichen, ist dies bei heterogenen Systemen nahezu unmöglich oder nur nach aufwändiger Verifizierung der Daten und ihrer Quellen. Mit einem durchgängigen System wie Iwacs ist es hingegen ganz einfach, zum Beispiel die Kommissionierleistung mehrerer Standorte zu vergleichen und treffsicher zu entscheiden, an welchen Standorten mit möglichst geringen Investitionen die höchsten Leistungssteigerungen und Kostensenkungen erzielt werden können.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich hinsichtlich des Regieaufwands, den ein Unternehmen bei der Einführung und Pflege seiner Softwarelösungen erbringen muss. Arbeiten an vielen Standorten voneinander abweichende Systeme, müssen notwendig werdende Änderungen oder Erweiterungen immer wieder mit den anderen Partnern diskutiert werden, dann implementiert und schließlich abgenommen.
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