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Arbeitet bei einer weltweit homogenen Lösung erst einmal die Zentrale mit einem professionellen und flächendeckend einsetzbaren System, geht der Roll-out zu den anderen Standorten mit jeder Implementierung leichter und schneller. Beim dritten oder vierten Standort sind kaum noch Abstimmungen erforderlich.
So gesehen bindet die Einführung einer weltweiten Softwarelösung nur einmal die Zusammenarbeit der Logistiker und DV-Spezialisten des Unternehmens mit den IT-Fachleuten des Software-Lieferanten. Danach beschränken sich die Abstimmungen auf Detailfragen, wie zoll- oder steuerrechtliche Besonderheiten – zum Beispiel in Bezug auf länderspezifische Formulare.
Bildschirmtexte erscheinen in der Muttersprache der Nutzer
Natürlich wurde Iwacs multilingual konzipiert. Alle Fachbegriffe werden nur ein einziges Mal übersetzt und in eine Tabelle eingestellt. Mit dem Namen des Users ist beim Programmaufruf auch dessen Sprache verknüpft. So erhalten chinesische Mitarbeitende alle Bildschirmmasken mit Kanji- oder Kana-Zeichen, während der deutsche Betriebsleiter des chinesischen Werks seine Bildschirmmasken in Shanghai in deutscher Sprache erhält. Hintergrund ist, dass alle Informationen in Unicode in der Datenbank hinterlegt sind (Bild 3).
Der Name Iwacs steht für „Integrated Warehouse Administration and Control System“. Damit umfassen die Module in Summe alles, was fürs Steuern und Automatisieren, Verwalten und Visualisieren, Lagern und Kommissionieren sowie fürs Organisieren und Versenden erforderlich ist. Neun vielfach erprobte Basisbausteine mit hoher Serienreife bilden dabei den Kern des Systems:
- Iwacs.WM übernimmt das Warehouse-Management,
- Iwacs.SCM optimiert die Lieferkette,
- Iwacs.MFC steuert alle Materialflüsse,
- Iwacs.HSP treibt die Hochleistungskommissionierung,
- Iwacs.P2X unterstützt Kommissioniertechniken wie Pick to Light und Pick to Voice,
- Iwacs.TRM steigert die Effizienz aller manuell gesteuerten Transporte – auch im Sinne von Staplerleitsystemen,
- Iwacs.STT dient dem Shipping, Tracing + Tracking,
- Iwacs.MIS fungiert als hochentwickeltes Management-Informationssystem und
- Iwacs.SIAM ist ein plattformunabhängiges Diagnose- und Visualisierungssystem.
Weil jede System-Wabe ein Sechseck darstellt, bleiben an jedem Standardmodul freie Seiten zum Andocken anwendungsspezifischer Anpassungen.
Johann Klug ist Geschäftsführer der Klug GmbH integrierte Systeme in 92552 Teunz.
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