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Graphit trocken oder nass fräsen? Hier ist der Favorit!

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Diamantbeschichtung hält Fräser lange fit

Die Werkzeuge mit bewährter Diamantbeschichtung zeigen Rundlaufgenauigkeiten von 0,005 mm und Durchmessertoleranzen von 0/- 0,015 mm, heißt es. Für beste Oberflächengüten und enge Toleranzen (im Durchmesser 0/- 0,010 mm und beim Rundlauf 0,003 mm) sei dann die High-End-Linie mit Kugelfräsern der Serie 567 und Torusfräsern der Serie 577 die richtige Wahl. Dank der 10 µm starken Hochleistungs-Diamantbeschichtung punkten die Werkzeuge laut Hersteller ebenso durch lange Standzeiten. Sowohl bei der High-End- als auch der Qualitäts-Linie würde jedes einzelne Werkzeugs vermessen und die Istmaße auf der Verpackung dokumentiert. Das garantiere stets gleiche Toleranzen und damit eine hohe Prozesssicherheit bei der Herstellung filigraner Strukturen in Graphit. Alle Seagull-Fräser sind laut Zecha in Durchmessern von 0,3 bis 12 mm erhältlich.

Was leisten die Werkzeuge unter KSS-Einfluss?

„Die Seagull-Werkzeuge haben wesentlich dazu beigetragen, die trockene Graphitbearbeitung weiter zu verbessern. Jetzt wollten wir aber noch einen Schritt weiter gehen und sehen, welche Chancen damit die Nassbearbeitung bietet“, erklärt Arndt Fielen, Vertriebsleiter der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH. Dazu wurden mit Seagull-Kugelfräsern (B-2-20-60) auf zwei Mikron Mill S400-Maschinen von GF Machining Solutions eigens dafür konstruierte Graphitelektroden gefertigt, wie Zecha betont. Die Kühlung erfolgte direkt an der Frässtelle einerseits durch Druckluft und andererseits mithilfe der Emulsion. Um den Rundlauf und Durchmesser der Fräser zu kontrollieren, wurden diese vor und nach dem Einsatz mit dem Laservermessungsgerät 1210 von z-Mike vermessen. Kontur und Oberfläche wurden optisch mit C-View von der Cimtrode GmbH unter 1000-facher Vergrößerung überprüft, heißt es weiter.

Trocken werden Werkzeuge schneller schlapp

Kühlschmierung eingesetzten Werkzeuge 30 % weniger Verschleiß als die aus der Trockenbearbeitung. Nach 490 Minuten fiel das Ergebnis sogar noch deutlicher zugunsten der Nassbearbeitung aus: 40 % weniger Verschleiß“, zeigt sich Daniel Gruber, Geschäftsführer von Cimtrode, beeindruckt. Der Verschleiß lag mit KSS bei maximal 0,0052 mm. Ohne gab es bis zu 0,0087 mm.

Dabei sorgte die Nassbearbeitung nicht nur für längere Standzeiten bei den Werkzeugen, sondern auch die Maßhaltigkeit der Elektroden konnte deutlich gesteigert werden. Nach 490 min befand sich die Maßhaltigkeit der nassbearbeiteten Elektrode immer noch im Toleranzbereich von 0,005 mm. Bei der Trockenbearbeitung waren hier große Maßabweichungen zu sehen.

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