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Graphit trocken oder nass fräsen? Hier ist der Favorit!

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Stimmts aber auch mit der Erodierqualität?

Die sehr hohen Standzeiten bei den Fräsern und die so mögliche gute Maßhaltigkeit bei den Elektroden spiegeln die beeindruckende eine Seite der Medaille, berichtet Zecha. „Jetzt mussten nur noch die Erodierergebnisse stimmen“, sagt Fielen. Dafür wurden mehrfach die Erodierzeit, die Oberflächenrauheit am fertigen Bauteil sowie der Abbrand an den Elektroden untersucht und verglichen, wie Fielen erklärt. Im Versuchsaufbau wurde je eine Schrupp- und eine Schlichtelektrode verwendet. Fielen präzisiert: „Zwar konnten wir dabei keine signifikanten Verbesserungen erzielen, jedoch waren die Ergebnisse sowohl mit den trocken als auch nass gefrästen Elektroden vergleichbar.“ Der Abbrand habe sich zwischen 3 und 6 µm eingestellt und die Oberflächenrauheit am Bauteil zwischen Ra 0,82 bis 0,87. Alle Elektroden waren zirka 40 min im Einsatz, heißt es. Auch sollen die Elektroden durch die Nassbearbeitung quasi gewaschen und somit sauber sein. Das wirkt sich nach Aussage der Experten positiv auf die Qualitätsmessungen sowie auf das Erodieren im Hinblick auf eine besonders hohe Präzision aus.

Fazit: Elektroden nass zu bearbeiten lohnt sich!

Graphitelektroden mit Kühlschmierung herzustellen, ist eine lohnende Option zum Trockenfräsen, wie die Ergebnisse deutlich gemacht haben. Diese Alternative biete Werkzeug- und Formenbauern die Möglichkeit, Kupfer, Graphit und Stahl auf ein und derselben Maschine zu bearbeiten und sorge dabei auch noch für größere Sauberkeit. Speziell die kurze Schneide der Seagull-Werkzeuge bringt laut Zecha nicht nur sehr gute Ergebnisse bei der Trockenbearbeitung, sondern hat sich auch als ideal für das Nassfräsen von Graphit gezeigt. Die Standzeiten verlängern sich so, Werkzeugkosten reduzieren sich und die Maßhaltigkeit wird deutlich besser. Wer außerdem einen Besuch auf der Moulding Expo plant und an diesem Thema interessiert ist, sollte den Zecha-Stand B42 in Halle 5 natürlich unbedingt aufsuchen. MM

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