Strikt auf Kurs Heidelberger Druckmaschinen stellt sich breiter auf

Quelle: dpa 3 min Lesedauer

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Heidelberger Druckmaschinen (kurz Heidelberg) hat zum Start ins neue Geschäftsjahr 2026/2027 den Weg zum breiter aufgestellten Technologieunternehmen konsequent fortgesetzt ...

Erfahren Sie hier, wie es um das Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen, das weltweit größte Unternehmen seiner Art, derzeit steht – nämlich gar nicht so schlecht ...(Bild:  Heidelberger Druckmaschinen)
Erfahren Sie hier, wie es um das Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen, das weltweit größte Unternehmen seiner Art, derzeit steht – nämlich gar nicht so schlecht ...
(Bild: Heidelberger Druckmaschinen)

Mit einer Reihe strategischer Initiativen stellt Heidelberg die Weichen auf künftiges Wachstum. Dazu gehören außer der Expansion im Kerngeschäft durch die Übernahmen des „Manroland Sheetfed Lifecycle“-Geschäfts und durch die Produktion von Polar, auch neue Marktchancen, die man durch Energiespeicher und mit dem europäischen Verteidigungssektor ergreifen will, um zusätzliche Potenziale zu erschließen. Mit der Integration des Lifecycle-Geschäfts und der globalen Vertriebs- und Servicegesellschaften der „Manroland Sheetfed“-Gruppe sowie der vollständigen Übernahme von Polar-Weiterarbeitungssystemen habe Heidelberg also seine strategische Position als Systemintegrator im Kerngeschäft weiter ausgebaut. Im Rahmen der Transaktion von Manroland Sheetfed hat sich Heidelberg auch die IP für die Maschine Roland-900-Cartonmaster für den Bogenoffset-Großformat-Druck gesichert. Die erste Maschine ist bereits verkauft und Heidelberg prüft derzeit die Optionen zur weiteren Produktion sowie Weiterentwicklung dieses Systems an einem „Low Cost“-Standort, wie es weiter heißt.

Wirkverbund gegen feindliche Drohnen

Auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtmesse in Berlin hat Onberg außerdem jüngst eine Absichtserklärung für die Gründung eines weiteren Joint-Ventures mit dem ukrainischen Drohnenentwickler Skyeton unterzeichnet. Skyeton hat nämlich Hightech-Überwachungsdrohnen im Portfolio, die im realen Gefecht erprobt sind, wie man erfahren darf. In Kombination mit dem UGV von Heidelberg entsteht demnach nun ein autonomer Wirkverbund. Und diese unbemannten Luft-Boden-Systeme gelten zunehmend als künftige Chance für den Verteidigungsfall. Sie werden aktuell in der Ukraine in schnellen Innovationszyklen entwickelt, heißt es. Am Standort Brandenburg hat Onberg im Juli auch einen Live-Hub für die integrierte Drohnenabwehr in Betrieb genommen. Hier erlebten Entscheider aus Behörden, Betreiber kritischer Infrastruktur, Streitkräfte und Industrie, wie integrierter Schutz vor feindlichen Drohnen konkret funktionieren könne.

Joint-Venture für Natrium-Ionen-Batterien

Außerdem eröffnet der Einstieg von HD Advanced Technologies in die Produktion von Natrium-Ionen-Batteriespeichern neue Potenziale für Heidelberg. Denn zusammen mit dem Schweizer Unternehmen Phenogy wurde eine Zusammenarbeit für eine Technologie- und Industrieplattform in diesem Bereich gestartet. HD Advanced Technologies übernimmt im ersten Schritt die industrielle Fertigung kompletter Energiespeichersysteme für Phenogy. Von der Beschaffung über die Produktion bis hin zum Rollout, Installation, Service und Wartung. Auch schafften beide Unternehmen die Voraussetzungen für ein Joint-Venture zur Entwicklung und industriellen Fertigung von Natrium-Ionen-Batteriezellen. Die Basis dazu bildet die Zellchemie von Phenogy und ein spezifisches Druckverfahren von Heidelberg.

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