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P. K. Jeppesen Hochsspannungskabel effizienter verarbeiten

Optimiert Verarbeitungsmaschinen für See- und Hochspannungskabel sorgen für effizientere Vorgänge. So trägt eine Fräsmaschine zum Abmanteln der bei der Kabelproduktion entstehenden Start-Stopp-Längen dazu bei, Material einzusparen und eine optimiert Kabelzugmaschine erhöht die Produktivität beim Kabellegen.

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Dieses Abisolierungsautomat für Kabel arbeitet nach der CV-Linie. Sechs Fräsköpfe rotieren um das das Kabelinnere und entfernen Polymermaterial.
Dieses Abisolierungsautomat für Kabel arbeitet nach der CV-Linie. Sechs Fräsköpfe rotieren um das das Kabelinnere und entfernen Polymermaterial.
(Bild: PKJ)

Ein Thema, für das bei der Kabeladerproduktion lange keine Lösung gefunden werden konnte, war die Wiederverwendung der Start-Stopp-Längen. Zwar existieren viele verschiedene Abisolierwerkzeuge, allerdings muss das Material, das isoliert werden soll, dafür weitestgehend homogen sein. Beim Starten und Stoppen der Continuous-Vulcanization-(CV-)Extrusionslinie ist das Kabelmantelmaterial jedoch noch nicht homogen, denn bei der Herstellung entstehen beispielsweise oft Blasen oder kleine Löcher.

Sechs Fräsköpfe rotieren um das Kabelinnere

Jetzt hat das Unternehmen P. K. Jeppesen A/S (PKJ) in Næstved (Dänemark) eine Lösung zum Patent angemeldet, welche die Materialaufwendung optimiert, genannt Cable Termite (Kabel-Termite). Geschäftsführer und Inhaber des Unternehmens ist Anders M. Rasmussen. Er arbeitet seit mehr als 20 Jahren in der Kabelindustrie, zuletzt, bevor er PKJ erwarb, bei der NKT Cables GmbH & Co. KG in Köln. Entsprechend lange hat er sich mit der Thematik auseinandergesetzt, für die er nun die Lösung entwickelt hat. Anstelle des Abziehens werden sechs Fräsköpfe verwendet, die um das Kabelinnere rotieren. Jeder Kopf hat ein entsprechendes Werkzeug, das zur Beseitigung von Polymermaterial optimiert wurde. „Auf diese Weise muss man sich um die Homogenität keine Gedanken machen, denn für die Fräsköpfe hat die Qualität des Materials keine Bedeutung. Das Polymer wird einfach vom Leiter entfernt und gleichzeitig fallen Späne an. Diese können in Containern oder Bigbags abtransportiert oder direkt zur Entsorgung zusammengepresst werden“, erklärt Rasmussen das Verfahren.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Dipl.-Ing. Annedore Bose-Munde

Fachredakteurin für Wirtschaft und Technik