Gummi und Kautschuk Hochwertiger Moosgummi jetzt umweltfreundlich
Bei der Herstellung von flexiblem, hochwertigem Moosgummi war der Einsatz von gesundheitsgefährdenden polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffen (Teer) bisher unverzichtbar. Jetzt ist es einem Unternehmen gelungen, bei seinen Produkten auf diese fragwürdigen Substanzen zu verzichten – ohne Einbußen bei der Qualität.
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Qualitativ hochwertige und langlebige Moosgummi-Profile sind und bleiben eine der Spezialitäten von Rexio. Außer durch einsatzspezifische Top-Produkteigenschaften, zeichneten sich die EPDM-Moosgummi-Dichtungen, die unter der Markenbezeichnung Moosflex erhältlich sind, nun erstmals auch durch ihre Schadstofffreiheit aus: Gesundheitlich bedenkliche Teer-Verbindungen sind komplett verbannt und somit auch messtechnisch nicht mehr nachweisbar – das haben unabhängige Labortests bestätigt.
Voll einsatzfähiger Moosgummi ohne Teer
„Teer-Verbindungen, die sogenannten ‚polyzyklischen, aromatischen Kohlenwasserstoffe“ (kurz PAK) waren in der Vergangenheit eine der unverzichtbaren Beigaben bei der Herstellung von Moosgummi – auch bei uns“, erläutert Jürgen Zimehl, Geschäftsführer von Rexio. Er freue sich, dass es Rexio nun durch intensive Entwicklungsarbeit gelungen ist, die umwelt- und gesundheitsschädigenden, toxisch-karzinogenen Stoffe zu substituieren – ohne jegliche Qualitätseinbußen, wie es heißt.
Breites Einsatzspektrum für Moosgummiprofile
Die Moosflex-Profile und -Streifen bestehen aus Ethylen-Propylen-Dien-Monomer (EPDM) mit einer hohen Dichte von 0,5 g/cm³. Bei Shore-Härten von 15° A bis 20° A liegt der Druckverformungsrestwert bei 25 %, was bei Moosgummi selten so zu finden ist, wie es heißt. Moosflex widerstehe Ozon, Witterungseinflüssen und UV-Licht sowie dem Angriff von Säuren, Basen, Ketonen, Alkoholen und pflanzlichen Fetten. Ab sofort eben auch ohne Zuhilfenahme von PAK. Eine Außenhaut schützt die Dichtungen zusätzlich. Zur einfachen Montage sind die Dichtungsstreifen standardmäßig einseitig selbstklebend ausgestattet und lassen sich in einem breiten Temperaturbereich von - 35 bis 110 °C applizieren.
Testreihen belegen Schadstofffreiheit
Geprüft wurde der Rexio-Moosgummi hinsichtilch zahlreicher PAK: unter anderem Acenaphthen, Acenaphthylen, Anthracen, Benzo(a)anthracen, Benzo(b)fluoranthen, Benzo(k)fluoranthen, Benzo(ghi)perylen, Benzo(a)pyren, Chrysen, Dibenzo(ah)anthracen, Fluoranthen, Flouren, Indeno(1,2,3-cd)pyren, Naphthalin, Phenanthren und Pyren. Die Tests haben bewiesen, dass sich keiner dieser Stoffe nachweisen ließ, so Rexio. Die labortechnischen Untersuchungen hat das unabhängige Hamburger Institut „Wartig Nord Analytik“ durchgeführt. MM
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