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Darüber hinaus werden die Arbeitsschritte zur Auslegung und Fertigung der Motorhaube anschaulich im Rahmen eines Vortrags mit dem Titel „Designing methods and processing strategies for stiffened shell structures and transfer into the development of a CFRP engine bonnet for racing applications“ erläutert. Der Vortrag findet am Dienstag, den 14. September 2010, um 11.30 Uhr auf der Product Demonstration Area statt.
Auf dem IKV-Stand (Halle 10/11, Stand D48) – direkt neben der Product Demonstration Area – präsentieren die IKV-Forscher weitere Forschungsergebnisse unter dem Motto „FVK - Großserie - Hochleistung“. Die schnelle und kostengünstige Herstellung von faserverstärkten Hochleistungsbauteilen ist von entscheidender Bedeutung für zukünftige Großserienanwendungen. Im Hinblick darauf wurde am IKV in mehreren Forschungsprojekten das Spaltimprägnierverfahren entwickelt.
Flüssigimprägnieren ermöglicht schnelles Fertigen von Strukturbauteilen
Dieses Flüssigimprägnierverfahren ermöglicht eine sehr schnelle und reproduzierbare Fertigung von Strukturbauteilen, wie sie in der Automobilindustrie eingesetzt werden können. Dazu wurde eine automatisierte Spaltimprägnieranlage in Zusammenarbeit mit der Firma Hille Engineering, Aachen, entwickelt und am IKV installiert. Derzeit fertigt die Anlage Strukturbauteile mit Faservolumengehalten von über 50% in Zykluszeiten von 5 min. Auf dem IKV-Stand werden die aktuellen Forschungsergebnisse zur serientauglichen Herstellung von FVK-Strukturbauteilen gezeigt.
Von den Entwicklungen des IKV im Bereich der faserverstärkten Kunststoffe können insbesondere der Automobilbau und die Luftfahrt profitieren. Dabei sind diese Branchen gleichzeitig Motor neuer Forschungsansätze. Im Fokus der Forschungen des IKV liegen neue Verarbeitungstechniken ebenso wie die Verarbeitung innovativer Materialsysteme.
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