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Sieht man sich im Umkehrschluss die Zielsetzungen der befragten Unternehmen in den operativen Produktionsbereichen an, ist feststellbar, dass diese erkannten Einflüsse kein signifikantes Gewicht in der heutigen Ausgestaltung von Zielsystemen und Zielvereinbarungen erreichen. Zwar bieten viele Unternehmen im Rahmen der Ausprägung eigener Produktionssysteme die Möglichkeit an, die genannten Themen anzugliedern und in unterschiedliche Hierarchieebenen des Unternehmensmanagements zu integrieren.
Als Produktionssysteme werden „alle Elemente und die Relationen zwischen den Elementen, die zur vollständigen Erstellung eines Produktes notwendig sind“, bezeichnet [3]. Allerdings finden heute fast ausschließlich unmittelbar technische und wirtschaftliche Themenstellungen als „Elemente“ den Weg in eine Etablierung der genannten Produktionssysteme. Das Umfeld einer Produktion mit einer heterogenen Belegschaft hinsichtlich Qualifizierungsniveau, sozialem Umfeld und Alter zeigt in besonderem Maße Auswirkungen von Änderungen gesellschaftlich bedingter Einflüsse.
Bestehende Ziele- und Produktionssysteme nutzen
Für die möglichst aufwandsarme Integration gesellschaftsbezogener Randbedingungen sollen ganz im Sinne des vorherrschenden Pragmatismus mittelständisch geprägter produzierender Unternehmen, bestehende Ziele- und Produktionssysteme genutzt werden. So soll durch die Nutzung von bereits etablierten Kennzahlen und Führungsmethoden realisiert werden, dass den genannten gesellschaftlichen Randbedingungen ein entsprechender Stellenwert eingeräumt wird. Entscheidend dabei ist, dass neben den unternehmensorientierten wirtschaftlichen Zielsetzungen auch die sich ändernden Bedürfnisse der Mitarbeiter erkannt und in einen Zieleregelkreis sinnvoll integriert werden.
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