Energieeffizienz Induktionslampen sparen Energie- und Investitionskosten bei der Hallenbeleuchtung

Redakteur: Stéphane Itasse

Bei Hallenbeleuchtung sind ab 5 m Höhe in den allermeisten Fällen heutzutage noch Quecksilber- oder Natriumdampflampen im Einsatz. Im Durchschnitt lassen sich durch Umrüstung auf Induktionsleuchten die Stromkosten um 50 bis 60 % senken – bei geringem Kapitaleinsatz.

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Induktionslampen sind sparsam, sowohl in der Anschaffung als auch im Energieverbrauch.
Induktionslampen sind sparsam, sowohl in der Anschaffung als auch im Energieverbrauch.
(Bild: E-S-S)

Induktionslampen vereinen die Vorteile von LED- und Energiesparleuchten. Sie gehören zu den Niederdruckentladungslampen und sind den Energiesparlampen technisch sehr ähnlich. In Induktionsleuchtmitteln wird allerdings kein umweltbelastendes Flüssigquecksilber verwendet. Zum Einsatz kommt im Vergleich zu herkömmlichen Entladungslampen nur ein Bruchteil in Form von Amalgam. Die Induktionslampen von E-S-S funktionieren wie folgt: In einem Kolben wird das Füllgas durch magnetische Induktion zum Aussenden von UV-Strahlung angeregt. Das UV-Licht wird durch Leuchtstoffe auf der Innenseite der Kolben in sichtbares Licht umgewandelt. Das Amalgam liegt dabei in Kugelform mit circa 2 bis 3 mm Durchmesser in einer kleinen Nase des Rings.

Induktionslampen erreichen mittlere Lebensdauer von 100.000 h

Induktionslampen kommen ohne Verschleißteile wie Elektroden aus. Sie sind aufgrund des günstigeren Preises und der mittleren Lebensdauer von 100.000 h – eine Lebensdauer, die mittlerweile alle Hersteller angeben – richtige Sparleuchten. Im Lebenszeitraum einer Induktionslampe benötigt man circa acht bis zehn Quecksilberdampflampen (HQL), Natriumdampflampen (NAV) oder Energiesparleuchten. Dies erzeugt nicht nur unnötigen Müll sondern auch Kosten, bedenkt man den Aufwand, eine Lampe zu wechseln. Bei der Umrüstung auf Induktionslampen sind bedingt durch die geringen Stückkosten und die lange Lebensdauer sehr kurze Amortisationszeiten zu erreichen.

LED erfordern dreifache Investitionen im Vergleich zu Induktionslampen

Wenn man im Vergleich zu Induktionsleuchtmitteln LED-Technik in der Hallenbeleuchtung einsetzt, so lässt sich mit den gleichen Mitteln durch den sehr hohen Preis für LED-Leuchten nur ein Teil der Hallenbeleuchtung, die veraltet ist, erneuern. Die Umrüstung der Beleuchtung mit Induktionslampen ermöglicht es, insgesamt mehr veraltete Lampen umzurüsten. Eine 200-W-Ringinduktionslampe für die Hallenbeleuchtung kostet bei E-S-S im Moment 295,40 Euro zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer (inklusive Vorschaltgerät) und ersetzt eine 400-W-HQL- oder -NAV-Leuchte bei gleicher oder besserer Ausleuchtung der Halle. Das ist nur circa ein Drittel des Preises einer LED-Hallenleuchte. Das hohe Preisniveau der LED-Technik in der Hallenbeleuchtung führt dazu, dass die Amortisationszeiten in den meisten Fällen einige Jahre über denen von Ringinduktionslampen liegen.

Induktionslampen ohne Lichtstrom- und Leuchtkraftverlust

Zudem haben Induktionslampen während ihrer langen Lebensdauer nur einen sehr geringen Lichtstromverlust und verlieren – da sie keine Verschleißteile haben – auch nicht an Leuchtkraft. Ringinduktionslampen sind in verschiedensten Lichtfarben erhältlich.

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