Installationsschütze Dinosaurier der Schalttechnik, unverzichtbar im digitalen Zeitalter
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Installationsschütze gelten in der modernen Automatisierung häufig als Relikte vergangener Tage. Doch im praktischen Einsatz sind sie nach wie vor eine zentrale, oft unverzichtbare Komponente.
Historisch betrachtet gehen Installationsschütze auf die Entwicklung klassischer Leistungsschütze in der frühen Phase der Elektrifizierung im 20. Jahrhundert zurück. Mit der wachsenden Verbreitung elektrischer Antriebe entstand zunächst der Bedarf, hohe Ströme in industriellen Anwendungen – etwa bei Elektromotoren – sicher zu schalten. Diese Aufgabe übernahmen Leistungsschütze, die für hohe Schaltleistungen und anspruchsvolle industrielle Nutzungsbedingungen ausgelegt sind.
Mit der steigenden Elektrifizierung von Gebäuden etablierte sich parallel ein eigenständiger Anwendungsbereich: das Schalten von Beleuchtungs-, Heiz- und sonstigen Betriebslasten in der Niederspannungsverteilung. Auf Basis der bewährten elektromechanischen Schalttechnik wurden hierfür Installationsschütze konzipiert, die gezielt im Hinblick auf die Anforderungen dieser Anwendungen ausgeführt sind. Dazu zählen kompakte Bauformen für die Verwendung im Installationsverteiler, ein optimiertes Geräuschverhalten sowie eine hohe elektrische und mechanische Lebensdauer bei typischen Schaltaufgaben.
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