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Automatisierung Komponenten auf das DC-Netz vorbereiten

Autor: Stefanie Michel

Wird eine Fabrik mit Gleichstrom versorgt, müssen Stecker, Frequenzumrichter und Kabel dafür geeignet sein, weil ein DC-Netz andere Anforderungen stellt. Wir zeigen auf, was sich bei welchen Komponenten ändern wird.

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Werden Verbraucher wie beispielsweise Roboter in einem industriellen DC-Netz eingebunden, lässt sich sowohl Energie als auch Material einsparen.
Werden Verbraucher wie beispielsweise Roboter in einem industriellen DC-Netz eingebunden, lässt sich sowohl Energie als auch Material einsparen.
(Bild: ©xiaoliangge - stock.adobe.com)

Seit über 10 Jahren begleitet die Öko-Design-Richtlinie 2009/125/E die Motoren- und Antriebstechnikhersteller. Ihre Antriebe müssen immer höhere Wirkungsgrade erreichen, doch bis heute wurde weniger Energie eingespart in industriellen Prozesse als erwartet. Zudem wurde klar, dass mit dieser Norm den Energieverbrauch nur in bestimmten Betriebszuständen nachhaltig reduzieren kann. Konstruktive Veränderungen können die Effizienz kaum noch steigern, aber die Gleichstromversorgung bietet großes Potenzial für einen geringeren Energieverbrauch in der Industrie.

Ein erster Schritt für eine höhere Energieeffizienz war bereits die Betrachtung des ganzen Systems. In einer Gleichstromfabrik muss dieser Ansatz noch ausgedehnt werden, denn es gilt, eine Gesamtlösung mit allen beteiligten Komponenten zu entwickeln: Dazu zählen neben den Motoren und Frequenzumrichtern auch Leitungen, Steckdosen, Energiespeicher und -erzeuger sowie Versorgungsgeräte und Verbraucher.

Über den Autor

 Stefanie Michel

Stefanie Michel

Journalist, MM MaschinenMarkt