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Faserverbund-Strukturteile

Kostengünstig entlacken, reinigen und reparieren mit dem Laser

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Laserbearbeitung profitiert vom CFK-Trend im Flugzeugbau: Noch sind die Stückzahlen in der Luftfahrttechnik für eine automatisierte Laserentlackung von Strukturteilen aus Faserverbundwerkstoffen zu klein. Aufgrund der zunehmenden Werkstoffsubstitution im Flugzeugbau wird sich das jedoch ändern. (Bild: SLCR)
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Laserbearbeitung profitiert vom CFK-Trend im Flugzeugbau: Noch sind die Stückzahlen in der Luftfahrttechnik für eine automatisierte Laserentlackung von Strukturteilen aus Faserverbundwerkstoffen zu klein. Aufgrund der zunehmenden Werkstoffsubstitution im Flugzeugbau wird sich das jedoch ändern. (Bild: SLCR)

Zum Entlacken, Reinigen und Reparieren von Strukturteilen aus Faserverbundwerkstoffen kann der Laser sehr nützlich sein. In der Industrie ist er als Entschichtungs- und Reinigungswerkzeug bewährt. Projekte mit dem SLCR-Prozess zeigen, dass dies auch im Composites-Bereich möglich ist.

Faserverbundwerkstoffe sind ein Teil der Zukunft in vielen, ja mittlerweile in fast allen Industriebereichen. Wurden sie zunächst als „schwarzes Metall“ konstruktiv und maschinell verarbeitet, so entstehen mittlerweile zunehmend werkstoffgerechte Konstruktionen und Fertigungsverfahren.

Hitze und Feuchtigkeit sind keine Freunde dieser Werkstoffe und bei der Bearbeitung möglichst zu vermeiden.

Anwender aus vielen Branchen

Die Laserbearbeitung wird im Allgemeinen als thermischer Prozess und daher bei Faserverbundwerkstoffen immer kritisch betrachtet. Dass sich diese Werkstoffe durchaus mit Lasern bearbeiten lassen und sich dabei viele Vorteile ergeben, zeigt die SLCR Lasertechnik GmbH, Düren, seit gut zehn Jahren.

SCLR hat sich auf die Oberflächenbearbeitung mit Laser spezialisiert: auf Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Lasersystemen zur Reinigung, Entlackung und Aktivierung von Oberflächen.

Anwender kommen zum Beispiel aus dem Automobilbau, der Elektro- und Luftfahrttechnik, aber auch aus der Formenreinigung und Oberflächenbeschriftung.

Eine schnelle, staubfreie, schonende und saubere Oberflächenbehandlung gehört zu den Kriterien, die der SLCR-Prozess dort erfüllt. In den vergangenen Jahren hat sich das Anwendungsspektrum stark verbreitert.

Gepulste Laserstrahlung definiert SLCR-Prozess

Der SLCR-Prozess (Selective Laser Coating Removal) wird durch die Anwendung gepulster Laserstrahlung definiert. Je nach Anwendung können bei Wellenlängen von 10,6 µm (TEA-CO2-Laser) oder 1,06 µm (Faserlaser) unterschiedliche organische oder metallische Werkstoffe bearbeitet werden, ohne dass man dabei die Oberflächen oder den Basiswerkstoff schädigt.

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