Faserverbund-Strukturteile

Kostengünstig entlacken, reinigen und reparieren mit dem Laser

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Für viele Anwendungen ist das eine zwingende Voraussetzung. Von Wichtigkeit ist auch ein umweltverträglicher und kostengünstiger Prozess, der bei vielen industriellen Anwendungen zum Tragen kommt – insbesondere im Vergleich zu konventionellen chemischen und mechanischen Oberflächenbearbeitungsverfahren.

So reduziert die SLCR-Technik die zu entsorgende Abfallmenge beim Entlacken von Bauteilen auf unter 10% im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren.

Luftfahrtindustrie sucht nach Ersatz für chemische oder mechanische Entlackungsverfahren

Das umweltverträgliche, wirtschaftliche Entlacken von Flugzeugoberflächen stand anfangs auch bei einem SLCR-Projekt im Bereich Faserverbundwerkstoffe (CFK und GFK) im Vordergrund.

Schon seit langer Zeit sucht die Luftfahrtindustrie nach einem Ersatz für chemische oder mechanische Entlackungsverfahren. Erste Testergebnisse konnten einige führende Anwender überzeugen, sich mit diesem völlig neuen Verfahren auseinanderzusetzen.

Über viele Jahre hinweg wurde eine große Anzahl von Tests absolviert, um die Werkstoffverträglichkeit des Verfahrens auch bei vielfacher Anwendung sicherzustellen. Inzwischen haben Lufthansa Technik, Airbus und Boeing das SLCR-Verfahren zum Entlacken von Flugzeugoberflächen freigegeben.

Mit der Umstellung auf Composites wächst die Wirtschaftlichkeit

Dennoch hat sich der Laser als Entlackungswerkzeug in der Luftfahrtindustrie noch nicht großflächig durchgesetzt. Die Ursache dafür liegt nicht im SLCR-Prozess, sondern eher bei der immer noch begrenzten Anwendung von Faserverbundwerkstoffen.

Zwar funktioniert das Verfahren auch auf metallischen Oberflächen, doch werden diese nach wie vor großflächig auf vorhandenen Anlagen oder in großen Flugzeughangars chemisch entlackt.

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