Ferchau Kunstwettbewerb „Art of Engineering“ gestartet

Redakteur: Jürgen Schreier

Der vom Gummersbacher Engineeringunternehmen Ferchau initiierte und mit 20.000 Euro dotierte interdisziplinäre Kunstwettbewerb „Art of Engineering“ steht 2013 unter dem Motto „Liquid Space“.

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Heimste 2012 den 1. Platz ein: Christoph Kilian aus Köln mit seinem Projekt „Tuchfühler“.
Heimste 2012 den 1. Platz ein: Christoph Kilian aus Köln mit seinem Projekt „Tuchfühler“.
(Bild: Ferchau)

Zum vierten Mal hat die Ferchau Engineering GmbH in diesem Jahr den interdisziplinären Kunstwettbewerb „Art of Engineering“ ausgeschrieben. Zu dem Thema „Liquid Space“ können sowohl Objekte als auch Installationen und Konzepte eingereicht werden, die zwischen Kunst und Technik eine Brücke schlagen.

Der Raum wandelt sich

Vom 1. Juli bis zum 30. November 2013 können Unternehmen sowie Gruppen und Einzelpersonen ihre Ideen einreichen. Hierbei wird die Kreativität technisch interessierter Künstler, Ingenieure, IT-Consultants

und Architekten herausgefordert. Die Anmeldungen sind ausschließlich online unter www.Ferchau.de/go/aoe möglich.

Ausgezeichnet werden in diesem Jahr Kunstwerke mit technischem Bezug bzw. technische Objekte mit künstlerischem Anspruch, aber auch Konzepte und Installationen, die sich mit dem Thema „Liquid Space“, dem sich wandelnden Raum, auseinandersetzen.

Als Beispiele hierfür nennt Jurymitglied Prof. Dr. Ulrich Schneider, Kunsthistoriker Art Advice, unter anderem mobile Architektur, Konzepte der Renaturierung in urbanen Zentren wie die senkrechten Gärten in New York, Kleidung, die sich vorhandenen Gegebenheiten anpasst, sowie die von den modernen Kommunikationsmitteln beeinflusste Sprache.

Auch die Technik ist vom „Liquid Space“ durchdrungen

Doch auch die Technik ist vom „Liquid Space“ durchdrungen, wie Dr. Patrick Hoyer von der Fraunhofer-Gesellschaft, München, verdeutlicht: „Pneumatische Prozesse regeln Abläufe und bringen räumliche Veränderungen, in der Adaptronik (Kunstwort aus adaptiv und Elektronik) variieren Materialien unter Einfluss von angelegter Spannung ihre Form und sensorische Elemente nehmen Raumeigenschaften auf und spiegeln diese wider.”

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