Schonendes in der Luft

Flugzeugkabinen werden durch Thermoplaste nachhaltiger

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Aus einem 2D-Halbzeug wird ein nachhaltiges 3D-Bauteil

Am IMWS steht dabei vor allem die Erforschung effizienter Thermoformprozesse im Fokus. HT-Halbzeuge ( das sind ebene Sandwich-Platten mit thermoplastischem Waben- oder Schaumkern nebst Deckschichten aus faserverstärkten thermoplastischen Kunststoffen) sollen dabei zu 3D-Bauteilen und -komponenten verarbeitet werden. Diese werden zunächst auf Schmelztemperatur aufgeheizt und dann zügig in das formgebende Werkzeug überführt, das im Projekt aber erst noch zu entwickeln ist. Dort erfolgt dann das 3D-Thermoformen bei Temperaturen von über 200 °C. Eine Herausforderung ist außer der hohen Temperatur auch das komplexe Verarbeitungsverhalten, denn der leichte Kern sollte möglichst erhalten bleiben. Zugleich sollen an den Bauteilrändern monolithisch auslaufende Bereiche entstehen, die ein komplettes Aufschmelzen und Verpressen des Kerns erfordern. Untersucht werden aber auch hybride Sandwich-Strukturen mit einem kombinierten Kern (etwa einem Wabenkern in der Fläche und einem Schaumkern in geometrisch komplexeren Bauteilregionen). Dabei werden Verarbeitungsverfahren und die Untersuchung des Materialverhaltens aber noch komplexer, wie die Forscher anmerken. Doch man verfüge über das nötige Wissen in allen nötigen Belangen, das auch die Beurteilung des Einsatz- und Langzeitverhaltens mit einschließe. Außerdem will man die Möglichkeiten für den Einsatz von Rezyklaten aus Verschnittresten untersuchen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms (LuFo Klima VII-1) gefördert.

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