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Materialise hat Magics 23 verbessert

| Redakteur: Simone Käfer

Materialise hat bei Magics 23 unter anderem das automatische Generieren der Stützstrukturen verbessert.
Materialise hat bei Magics 23 unter anderem das automatische Generieren der Stützstrukturen verbessert. (Bild: Materialise)

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Materialise hat eine neue Version seiner Software zur Daten- und Druckvorbereitung auf den Markt gebracht. Bei Magics 23 hat das Unternehmen unter anderem die automatische Generierung von Stützstrukturen optimiert.

Materialise hat bei Version 23 seiner Software Magics zur Daten- und Druckvorbereitung unter anderem die automatische Generierung von Stützstrukturen optimiert und Simulationsmöglichkeiten für den 3D-Metalldruck integriert. Dazu gehört auch, große Datensätze schneller zu verarbeiten, Zeit bei der Datenaufbereitung zu sparen und den Pulververbrauch zu senken, so der Hersteller. Anwender könnten einfache selbsttragende Wabenstrukturen erstellen, die Struktur in der Vorschau betrachten und analysieren und die Ausrichtung auf der Bauplattform vollständig kontrollieren. Die Teilequalität wird durch Verrundungen verbessert, die sich gezielt an einer einzigen Kante erzeugen lassen.

Mit Data Matrix Label bietet Magics 23 außerdem eine erweiterte Beschriftungsfunktion. Sie wandelt die alphanumerischen Daten von gedruckten 3D-Standardetiketten in einen Datamatrix-Code um, der sich auf einzelne Teile übertragen lässt. Diese Smart Tags sind kleiner und können von herkömmlichen Data-Matrix-Scannern gelesen werden. Maschinenlesbare Tags reduzieren menschliche Fehler und tragen zur Automatisierung des Nachbearbeitungsprozesses bei, was eine serielle Individualisierung unterstützt.

Im Rahmen der neuen Magics-Version wurden auch mehrere zusätzliche Module verbessert. Das Simulations-Modul soll Anwendern eine einer separate Anwendung, High-End-Rechenleistung oder Expertenwissen ersparen. Indem potenzielle Baufehler angezeigt werden, bevor sie auftreten, reduziert das Simulations-Tool die Anzahl fehlerhafter Metalldrucke und spart erheblich Zeit und Kosten, erklärt Materialise.

Simulation für den 3D-Metalldruck soll nun anwenderfreundlicher sein

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Verbessert wird mit Magics 23 auch die automatische Erstellung von Stützstrukturen für den 3D-Metalldruck. Durch die Integration einer neuen e-Stage-for-Metal-Version können Benutzer im SG-Modus basierend auf dem definierten Profil Supports generieren, Punkte einfacher bearbeiten, verschieben oder löschen und sofortiges Feedback zu Support-Leistungen erhalten, meldet das Softwareunternehmen. Eine automatische Generierung von Stützen soll die Zeit zur Datenaufbereitung um 90 % verkürzen können und die Support-Entfernung um 50 %. Zudem benötigen Nutzer nicht mehr langjährige Erfahrung, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Anwender anderer additiver Verfahren profitieren bei der neuen Magics-Version von einem verbesserten Schneiden von Überlappungsverbindungen, durch die sich Teile nach dem Drucken einfach zusammenfügen lassen.

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