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VDW-Technologiesymposien 2014

Mexiko braucht Werkzeugmaschinen

| Redakteur: Jürgen Schreier

Großes Medieninteresse am VDW-Technologiesymposium in Mexiko.
Großes Medieninteresse am VDW-Technologiesymposium in Mexiko. (Bild: VDW)

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León und Mexiko City waren die beiden Veranstaltungsorte für die VDW-Technologiesymposien 2014 in Mexiko. Vom 26. März bis 1. April präsentierten 23 deutsche Werkzeugmaschinenhersteller ihre Produkte für die mexikanische Automobilindustrie, den Maschinenbau, die Luftfahrttechnik, die Metallverarbeitung und andere Sparten.

„Mit dem VDW-Symposium „Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme aus Deutschland“ sind wir zum ersten Mal in León im Bundesstaat Guanajuato, dem bedeutendsten Standort für die Automobilindustrie des Landes“, berichtet Klaus-Peter Kuhnmünch, Organisator der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken)-Veranstaltung.

VDW konnte an beiden Veranstaltungsorten rund 280 Kunden begrüßen

Das sehen die deutschen Teilnehmer ganz ähnlich. Heinz Dörner von der Alfred H. Schütte GmbH in Köln ist sicher: „Die Region Guanajuato wird sich auch künftig für die Automobil- und Zulieferindustrie sehr gut entwickeln.“ Deshalb sei es umso erfreulicher, dass nach León über 100 Besucher der Einladung des VDW und der Außenhandelskammer Mexiko, Partner des VDW bei der Veranstaltungsorganisation, gefolgt sind, so Kuhnmünch.

Insgesamt konnte der VDW an beiden Orten rund 280 Kunden begrüßen. Die waren gespannt auf das, was ihnen geboten wurde. „Ich bin zum VDW-Symposium gekommen, um die Innovationen aus Deutschland im Bereich der Fertigungstechnik zu erfahren und diese dann in den Fertigungsprozess meines Unternehmens zu integrieren – insbesondere bei der Herstellung von Schnittwerkzeugen“, sagt Carlos Martinez, Fertigungsingenieur bei Gühring Mexicana S.Q. de C.V. in Querètaro.

Mexiko – vom Hinterhof zum Wachstumsmarkt

Mexiko entwickelt sich immer mehr vom Hinterhof der USA zum Wachstumsmarkt. Insbesondere Automobilhersteller und ihre Zulieferer, die den US-Markt beliefern, investieren Milliarden. Mit mehr als 3 Mio. Fahrzeugen steht Mexiko auf Platz 8 der wichtigsten Kfz-Produzenten in der Welt. „Und es werden mehr“, sagt Johannes Hauser, Geschäftsführer der AHK Mexiko, voraus.

Angaben des mexikanischen Verbands der Automobilzulieferer zufolge wollen sich etwa 300 bis 400 weitere Teilehersteller im Land ansiedeln mit Investitionen in Höhe von rund 1,5 Mrd. US-Dollar. Positive Standortfaktoren wie niedrige Löhne, gut ausgebaute Infrastruktur, das ausgedehnte Zuliefernetzwerk und der konsequente Ausbau des Freihandels ziehen weitere Investitionen an.

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