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Unternehmenssanierung

Mit den richtigen Instrumenten die Insolvenz vermeiden

10.08.2009 | Autor / Redakteur: Wolfram Desch / Peter Steinmüller

Wer die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung seines Unternehmens abwenden will, muss schnell und entschlossen handeln. Denn der Spielraum hängt wesentlich davon ab, wie weit die Krise fortgeschritten ist. Eine Auswahl wichtiger rechtlicher Mittel zur Insolvenzvermeidung stellt dieser Beitrag vor.

Befindet sich ein Unternehmen in der Krise, ist es für dieses unumgänglich, sich mit den rechtlichen Instrumentarien der Krisenbewältigung vertraut zu machen. Vor der Auswahl der Strategie muss allerdings zunächst geklärt sein, ob aus betriebswirtschaftlicher Sicht eine Sanierung sinnvoll ist. Nur wenn ein Unternehmen nach Überwindung der Krise in der Lage sein wird, Jahresüberschüsse und einen nachhaltig positiven Cash Flow zu erwirtschaften, der abgezinst die Sanierungskosten deckt, sollte eine Restrukturierung erfolgen. Der rechtliche Handlungsspielraum hängt dabei wesentlich davon ab, wie weit die Krise des Unternehmens fortgeschritten ist.

Antrag muss unverzüglich gestellt werden

Ist bereits Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit (zu den Definitionen siehe Kasten) als Insolvenzgrund erkennbar, so hat das vertretungsberechtigte Organ unverzüglich, spätestens innerhalb von drei Wochen, Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen. Die Drei-Wochen-Frist darf nur ausgeschöpft werden, wenn ernsthaft mit einer Sanierung gerechnet werden kann. Die Nichteinhaltung dieser Fristen kann strafrechtliche und zivilrechtliche Konsequenzen haben. Läuft die Dreiwochen-Frist bereits, so muss die oberste Priorität jeder Sanierung in der Beseitigung des Insolvenzgrundes liegen. Hierzu kommen nicht nur leistungswirtschaftliche, sondern auch zahlreiche rechtliche Instrumentarien in Betracht.

 

Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit

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