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Push-in-Reihenklemmen Mit PIT-Reihenklemmen wird das elektrische Verdrahten leichter

| Autor/ Redakteur: Gordon Busch / Josef-Martin Kraus

Maschinenhersteller profitieren bei der elektrischen Installation mehrfach von PIT-Reihenklemmen. Die Push-in-Technik senkt den Verdrahtungsaufwand, verbessert die Ergonomie und verkürzt die Installationszeiten. Verdrahtungsfehler werden vermieden und die Montagekosten reduziert.

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Die werkzeuglose Verdrahtung mit PIT-Reihenklemmen erfolgt mit nur einer Hand – auch bei beengten Platzverhältnissen oder schwer zugänglichen Stellen. Bild: Phoenix Contact
Die werkzeuglose Verdrahtung mit PIT-Reihenklemmen erfolgt mit nur einer Hand – auch bei beengten Platzverhältnissen oder schwer zugänglichen Stellen. Bild: Phoenix Contact
( Archiv: Vogel Business Media )

Angesichts der stark gestiegenen Konkurrenz aus Asien ist die technische Führerschaft des deutschen Maschinenbaus längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Mit dem Prädikat „Deutsche Wertarbeit“ allein halten die Produkte dem Wettbewerbsdruck nicht stand. Die Maschinen werden vergleichbarer und austauschbarer. Sind Technik und Funktion vergleichbar, hängt die Kaufentscheidung des Kunden von weichen Faktoren ab – wie Design oder Ergonomie.

Das Design einer Maschine geht weit über die Ästhetik hinaus. Es beeinflusst die Maschinenentwicklung inklusive der Fertigungsprozess- und Komponentengestaltung. Gleichzeitig trägt das Design dazu bei, alle Prozesse zu beleuchten, die Teilevielfalt zu verringern sowie Material- und Fertigungskosten einzusparen. Weil Zeit- und Raumbedarf wesentliche Kostenfaktoren im Maschinenbau darstellen, sind durchdachte Maschinenkonzepte mit wenig Stellflächen und maximaler Funktionalität gefragt.

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Push-in-Reihenklemmen reduzieren Installationsaufwand

Daraus resultieren auch besondere Anforderungen an die komplexe elektrische Installation. Auf den hohen Installationsaufwand hat Phoenix Contact nun mit der Entwicklung von Reihenklemmen in Push-in-Technik (PIT) reagiert. Dem Elektroinstallateur am Ende der Prozesskette bieten PIT-Reihenklemmen ein Leiteranschlusssystem mit vielen Funktionen und hohem Verdrahtungskomfort. Das Einsparpotenzial an Zeit und Einbauraum ist hoch.

PIT-Reihenklemmen arbeiten nach dem Druckfederprinzip: Die Kontaktfeder drückt den Leiter gegen die stromführende Kupferschiene. Die besondere Federkontur ermöglicht eine direkte werkzeuglose Verdrahtung starrer und flexibler Leiter, die mit Aderendhülse oder verdichtetem Leiterende vorkonfektioniert sind. Beim Einführen des Leiters in die Klemmstelle öffnet die Feder selbsttätig.

Besonders vorteilhaft ist die werkzeuglose Verdrahtung bei beengten Platzverhältnissen oder schwer zugänglichen Stellen. Ohne Werkzeug erfolgt die Bedienung einhändig: Leiter greifen und einstecken (Aufmacherbild). Ein erhöhter Bedienkomfort und eine verbesserte Ergonomie reduzieren Verdrahtungszeiten und Arbeitsermüdung deutlich. Vergleichbare Produkte am Markt lassen sich annähernd praxisgerecht nur mit starren Leitern im Nennquerschnitt direkt stecken.

Werkzeuglose Reihenklemmen-Verdrahtung aufgrund des Druckfederprinzips

Nun kommen aber oftmals dünnste, hochflexible elektrische Drahtleiter zur Anwendung. Aufgrund des Druckfederprinzips arbeiten PIT-Reihenklemmen mit um 50% reduzierten Einsteckkräften. So passen Leiter ab 0,34 mm2 Querschnittsfläche direkt und ohne Werkzeug in die Klemmstelle.

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