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EMO Hannover 2019

Mit Umati in eine neue Dimension in der vernetzten Produktion

| Redakteur: Benedikt Hofmann

Der Sticker auf der Maschine verrät: diese Maschine ist angeschlossen. Durch Scannen des QR-Codes können die Daten live in einem zentralen Dashboard verfolgt werden.
Der Sticker auf der Maschine verrät: diese Maschine ist angeschlossen. Durch Scannen des QR-Codes können die Daten live in einem zentralen Dashboard verfolgt werden. (Bild: VDW)

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Im Rahmen der EMO Hannover 2019 (16. bis 21. September) wird umati (universal machine tool interface) eine besondere Rolle einnehmen.

„Rund 50 Werkzeugmaschinenhersteller aus aller Welt werden gemeinsam zeigen, wie man mit umati Maschinendaten verwertbar machen kann“, freut sich Dr. Alexander Broos, Projektleiter Umati und Leiter Forschung und Technik beim EMO-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). Fachbesucher werden live erleben, welchen Nutzen die standardisierte Schnittstelle bieten kann.

„Mit umati gelingt ein Quantensprung in der Umsetzung von Industrie 4.0 in der Produktion“, erläutert Broos. „Der Einsatz einer standardisierten Schnittstelle wird den Nutzen für Werkzeugmaschinenanwender und ihre Kunden in neue Dimensionen katapultieren“, sagt er weiter. Denn die Verbindung von Maschinen, Anlagen und Software ist einer der wichtigsten aktuellen Trends in der Fertigung. Kunden erwarten heute eine möglichst einfache Integration neuer Maschinen in ihr individuelles IT-Ökosystem. Dies leistet umati auf Basis des internationalen Interoperabilitätsstandards OPC UA – einfach, schnell und sicher.

„Rund 50 Werkzeugmaschinenhersteller aus aller Welt werden gemeinsam zeigen, wie man mit Umati Maschinendaten verwertbar machen kann“, freut sich Dr. Alexander Broos, Projektleiter umati und Leiter Forschung und Technik beim EMO-Veranstalter VDW.
„Rund 50 Werkzeugmaschinenhersteller aus aller Welt werden gemeinsam zeigen, wie man mit Umati Maschinendaten verwertbar machen kann“, freut sich Dr. Alexander Broos, Projektleiter umati und Leiter Forschung und Technik beim EMO-Veranstalter VDW. (Bild: VDW)

Seit über zwei Jahren arbeitet ein Team von verschiedenen Werkzeugmaschinenherstellern, die heutigen Core Partner, daran, diese einheitliche Sprache für Werkzeugmaschinen zu entwickeln und gemeinsam mit Steuerungspartnern die Rahmenbedingungen zu schaffen, diese Sprache möglichst einfach nutzbar zu machen. „Das Konzept ist so überzeugend, dass mittlerweile viele internationale Hersteller, aber auch Verbände und wissenschaftliche Einrichtungen bei umati mitmachen wollen“, berichtet Broos.

Über 50 Firmen aus sieben Ländern demonstrieren umati in Hannover

Für die EMO Hannover haben sich aktuell über 50 Firmen aus sieben Ländern angemeldet, die im Rahmen der Live-Demonstration Maschinen oder Mehrwertdienste anbinden. Mit dabei sind aus Deutschland Adamos, Alfred H. Schütte, Axoom, Chiron-Werke*, DMG Mori*, DVS Technology Group, Elha-Maschinenbau Liemke, Emag*, Gebr. Heller Maschinenfabrik*, Grob-Werke*, Heinrich Georg Maschinenfabrik, Index-Werke, IT Engineering Software Innovations, K.R. Pfiffner*, Kapp, Liebherr-Verzahntechnik*, MAG-IAS, Maschinenfabrik Berthold Hermle, Peiseler, Profiroll Technologies, Röders, Sauter Feinmechanik, Symmedia, Trumpf*, Leibniz Universität Hannover - Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Vollmer Werke; aus Italien Guiseppe Giana, Orchestra; aus Japan Citizen Machinery, Makino Milling Machine, Murata Machinery, Okuma Corporation, Toshiba Machine und Yamazaki Mazak, aus Österreich Emco Maier; aus der Schweiz Agathon, GF Machining Solutions*, Precitrame, Tornos, United Grinding Group*; aus Spanien Danobat, Ibarmina Innovatek, Nicolas Correa, Soraluce, Zayer; aus Taiwan Buffalo Machinery, Leadyang Precision Technology, Selica International (* Core Partner).

Alle Umati-Partner auf der EMO Hannover sind an diesem Logo zu erkennen.
Alle Umati-Partner auf der EMO Hannover sind an diesem Logo zu erkennen. (Bild: VDW)

Diese Firmen werden von den wichtigsten Steuerungsanbietern unterstützt, die zum Teil auch selbst Maschinen oder Mehrwertdienste an ihren Ständen anschließen: B&R Automation, Beckhoff Automation, Bosch Rexroth, Fagor Automation, Fanuc, Heidenhain, Mitsubishi Electric und Siemens. Die Demonstration wird von T-Systems mit einem Data Hub zur Anbindung von Maschinen und Dienstleistungen unterstützt.

„Wir gehen davon aus, dass sich diese auch jetzt schon beeindruckende Firmenliste bis zur Messe noch erheblich verlängert“, sagt Broos. Interessenten könnten sich im Internet unter www.umati.info jederzeit über den aktuellen Teilnehmerstand informieren.

umati-Aktivitäten auf der EMO Hannover

Die Partner werden einerseits an ein zentrales Dashboard angeschlossen. Andererseits zeigen zusätzlich 18 Dienstleister für Software und Datenauswertung, wie man mit diesen Daten einen Mehrwert für den Kunden generieren kann. Besucher können sich ebenso auf den Ständen der angeschlossenen Partner als auch auf dem zentralen umati-Infostand in Halle 9, E24, informieren. Dort fließen die Daten der angebundenen Maschinen zusammen. Zweimal täglich, um 10:30 und um 14:30 Uhr, lädt das umati-Projektteam zu einem „Meet the Experts“ auf den Stand ein, bei dem Vertreter der Core Partner über ihr Engagement in der Projektgruppe berichten und sich der Diskussion mit den Zuhörern stellen. Gemeinsam mit der OPC Foundation gestaltet der VDW am Dienstag, den 17. September 2019, im Forum New Technologies, ebenfalls in Halle 9, einen Themenschwerpunkt rund um OPC UA in der Fertigungstechnik, der mit einem „Get Connected“-Event am Messestand abgerundet wird. Am Freitag, den 20. September 2019, steht das Forum New Technologies ebenfalls ganz im Zeichen von umati.

Weitere Informationen zu umati:

Dr. Alexander Broos, Forschung und Technik im VDW, Tel. +49 60 756081-17, a.broos@vdw.de, und Götz Görisch, Forschung und Technik im VDW, Tel. +49 69 756081-64, g.goerisch@vdw.de.

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