Umsatzrekord Mit Voraussicht zu kontinuierlich hohem Wachstum

Ein weltweit nahezu gleich hohes Wachstum von 25 Prozent hat das Automatisierungsunternehmen Beckhoff in diesem Jahr erzielt. Bereits jetzt liegt der Umsatz bei 1,15 Mrd. Euro – Rekord für Beckhoff.

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Über einen Umsatzrekord von über 1,15 Mrd. Euro kann sich Unternehmer Hans Beckhoff freuen.
Über einen Umsatzrekord von über 1,15 Mrd. Euro kann sich Unternehmer Hans Beckhoff freuen.
(Bild: © Beckhoff Automation)

„Wahrscheinlich wird es noch etwas mehr werden“, sagte Hans Beckhoff heute auf einer Pressekonferenz. Dabei sei das Wachstum fast überall auf der Welt gleich hoch gewesen. Auch in Europa und Deutschland sei das Wachstum ähnlich groß gewesen. Es gebe wenige Ausnahmen wie beispielsweise Russland. Eigentlich hatte Beckhoff schon für 2020 mit einer Milliarde Umsatz gerechnet, nachdem Beckhoff 2015 die halbe Milliarde geknackt hatte, doch aufgrund von Corona konnte der Umsatz im Vergleich zu 2019 nur nahezu konstant gehalten werden.

Vorrat an Teilen ermöglicht Umsatzzuwachs

Andere Unternehmen würden 2021 bestimmt auch einen höheren Umsatz erzielen können, doch wegen der Chipkrise konnten viele nicht das verkaufen, was sie hätten verkaufen können. Hier hat sich die Weitsicht von Unternehmer Beckhoff ausgezahlt: Der Vorrat an Teilen beträgt nämlich vier bis sechs Monate. Und Hans Beckhoff bestätigt, dass die Vorräte teilweise fast zu Ende gingen. Doch man habe ausgezeichnete Kontakte zu den Lieferanten und auch zu den Kunden und so sei man durchweg in der Lage gewesen, zu liefern.

Auch 2022 zweistelliges Umsatzwachstum erwartet

Für das nächste Jahr ist Beckhoff weiter zuversichtlich. Der Unternehmer rechnet für 2022 mit einem zweistelligen Umsatzwachstum. Im Durchschnitt ist das Unternehmen in den vergangenen 20 Jahren jedes Jahr um 15 Prozent gewachsen. Mittlerweile hat das Unternehmen 5000 Mitarbeiter. Das größte Land, in dem Beckhoff einen Stützpunkt hat, nach Deutschland, ist China mit annähernd 300 Mitarbeitern. Man wachse jedoch weltweit: Litauen sei das 40. Land, in dem Beckhoff nun eine Niederlassung habe. In Schweden gebe es einen Neubau. In Nordrhein-Westfalen beziehe das Unternehmen neue Fabrikationshallen.

Insgesamt investiere Beckhoff jedes Jahr 7 Prozent seines Umsatzes in neue Entwicklungen, also 80 Millionen Euro. Dies sind ausschließlich Produktneuentwicklungen. Darüber hinaus bilde Beckhoff 200 junge Menschen aus, die Hälfte davon Studenten, die die Basis für neue Fachkräfte bilden.

Energie sparen heißt die Devise

Darüber hinaus betont Beckhoff, dass alle Standorte weltweit CO2-kompensiert produzieren.

Auch mit den Produkten von Beckhoff könne man mit den Ressourcen besser haushalten. So sei es möglich, durch intelligente Steuerungen eine Menge an Energie zu sparen. Und so sei es auch Ziel der Produktentwicklung bei Beckhoff, weniger Energie zu verbrauchen. „Und wenn wir mit einem Asic den Stromverbrauch reduzieren können und das Asic einige Millionen Mal eingesetzt wird, dann trägt auch das dazu bei, Energie zu sparen“, so Beckhoff.

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