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Staatlich geförderte Motivationsspritze

Mitarbeiterbeteiligung – welche Formen gibt es?

| Redakteur: Jürgen Schreier

Wer sich mit seinem eigenen Geld am Unternehmensvermögen beteiligt, ist entsprechend motiviert, das Unternehmen auch zum Erfolg zu führen.
Wer sich mit seinem eigenen Geld am Unternehmensvermögen beteiligt, ist entsprechend motiviert, das Unternehmen auch zum Erfolg zu führen. (Bild: D.A.S. Rechtsschutzversicherung)

In Zeiten des Fachkräftemangels wird es immer wichtiger, die Mitarbeiter mit „ins Boot“ zu holen. Ein interessantes Instrument ist die Mitarbeiterbeteiligung, denn wer sich mit seinem eigenen Geld am Unternehmensvermögen beteiligt, hat auch ein Interesse am Unternehmenserfolg.

Die Vorteile einer Mitarbeiterbeteiligung liegen auf der Hand: Sie stärkt die Identifikation mit dem Unternehmen, erhöht die Attraktivität des Arbeitsplatzes und fördert das unternehmerische Denken – in Zeiten aufkommenden Fachkräftemangels eine potentielle Lösung, erfahrene Mitarbeiter zu halten und qualifizierte Fachkräfte anzulocken. Zudem werden die Betriebe mit Hilfe der finanziellen Beteiligung ihrer Angestellten unabhängiger von den Banken.

Erfolgs- und Kapitalbeteiligung

„Auch der Staat fördert die Mitarbeiterbeteiligung“, ergänzt Anne Kronzucker, Juristin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung, „die Details regeln das Mitarbeiterkapitalbeteiligungsgesetz und das Vermögensbildungsgesetz.“ Doch häufig scheuen gerade mittelständische Unternehmen die Beteiligung von Mitarbeitern: Sowohl der organisatorische Aufwand als auch der Einfluss der dann am Unternehmen beteiligten Mitarbeiter wird kritisch betrachtet. Dabei bieten die zahlreichen Beteiligungsmodelle für nahezu jeden Betrieb eine passende Variante:

„Grundsätzlich unterscheidet man bei der Mitarbeiterbeteiligung zwischen einer Erfolgs- und einer Kapitalbeteiligung“, erläutert die D.A.S. Rechtsexpertin. Die Erfolgsbeteiligung ist in der Zwischenzeit in vielen Unternehmen eine häufige Ergänzung des Gehalts. Dabei werden Sonderzahlungen oder Boni an betriebswirtschaftliche Faktoren wie zum Beispiel Umsatz oder Gewinn geknüpft.

Kapitalbeteiligung stellt Erweiterung der Erfolgsbeteiligung dar

Das bedeutet in der Praxis: Mehr Geld für die Mitarbeiter in wirtschaftlich guten Zeiten und zugleich ein Einsparungspotential bei den Personalkosten in schwierigen Zeiten für den Arbeitgeber. Die Kapitalbeteiligung stellt eine Erweiterung der Erfolgsbeteiligung dar: Hier steuert der Mitarbeiter einen Anteil am Unternehmensvermögen bei. Ist das Unternehmen erfolgreich, profitiert der Angestellte.

Wie stark er auch an den Risiken etwa bei Verlusten oder einer Insolvenz beteiligt ist, hängt vom Beteiligungsmodell sowie von dem Vertrag ab, den Mitarbeiter und Unternehmer bei einer Kapitalbeteiligung abschließen.

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