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Einheitliche Prüfbedingungen für flexible Messungen
Die sicherheitstechnischen Anforderungen der MTU-Arbeits- und Anlagensicherheit erforderten eine komplette Schutzumhausung des Arbeitsbereiches. An der Frontseite befindet sich die Zugangshubtür. Diese wird von einem Kontaktschalter überwacht. Bei der Bestückung der Prüfmaschine werden alle Antriebe sicher abgeschaltet.
Zur Vorbereitung der Probenaufnahme wird der Prüfstempel am Prüfkopf montiert und manuell an die relevante Prüfstelle gefahren. Bei Ringdichtungen erfolgt die Positionierung mittig. Im Fall von Längsproben wird der Prüfkopf auf die gewünschte Startposition ausgerichtet. Danach wird das Bauteil eingespannt. Bei Ringproben wird der Prüfkopf nochmals optisch auf die Probenmitte ausgerichtet. Anschließend kann die Schutztür geschlossen und der Prüfablauf am Anlagen-PC gestartet werden. Es erfolgt dabei eine Messung der Kraft über einen definierten Verfahrweg.
Direkte Anbindung an das MTU-Qualitätssystem geplant
Durch den automatischen Prüfablauf werden vor allem die Prüfungen an mehreren Stellen deutlich beschleunigt. Da es sich um eine zerstörungsfreie Prüfung handelt, kann das Bauteil im Anschluss wieder entnommen und weiter verarbeitet werden. Die Bauteile werden durch Auswertung der Prüfprotokolle nach Auslegung von Minimum- und Maximumwerten überprüft, wobei eine direkte Anbindung an das MTU-Qualitätssystem geplant ist.
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