PTC Multi-CAD-Ansatz soll Arbeit in heterogenen CAD-Umgebungen verändern

Autor / Redakteur: Michael Wendenburg / Stefanie Michel

Es hat etwas länger als üblich gedauert, doch jetzt wurde Creo 3.0 vorgestellt. Dass sich das Warten gelohnt hat, beweist vor allem die erweiterte Multi-CAD-Fähigkeit, die sich bei PTC „Unite Technology“ nennt. Gerade dort, wo heterogene CAD-Landschaften üblich sind, wird das die Zusammenarbeit verändern.

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Bild 1: Die neue Version von PTC Creo weist zahlreiche Verbesserungen auf, darunter die Grafikleistung. Durch Schatten und Reflexion können verschiedene Materialien realistisch wiedergegeben werden.
Bild 1: Die neue Version von PTC Creo weist zahlreiche Verbesserungen auf, darunter die Grafikleistung. Durch Schatten und Reflexion können verschiedene Materialien realistisch wiedergegeben werden.
(Bild: PTC)

Die Creo-Produktfamilie von PTC hat Maßstäbe gesetzt, was die Modularisierung von CAD-Software und die Integration von parametrischer und direkter Modelliertechnik anbelangt. Jetzt kommt die neue Version 3.0 auf den Markt, die den Umgang mit CAD-Modellen aus Fremdsystemen revolutionieren soll. Außerdem hat der CAD-Softwarehersteller die App für die 2D-Konzeptentwicklung erheblich erweitert und präsentiert eine neue Extension für die Erzeugung und Verwaltung von Design-Alternativen.

Als PTC seine Creo-Strategie erstmals vorstellte, war sie mehr Vision als Wirklichkeit. Vier richtungsweisende Innovationen stellte das Unternehmen in Aussicht, um die CAD-Technologie auf eine neue Grundlage zu stellen. Eine davon nannte sich Creo Any Data Adoption und adressierte die mangelnde Interoperabilität klassischer M-CAD-Systeme, die oft dazu führt, dass Unternehmen an veralteter Technik festhalten. In Creo 3.0 hat PTC die versprochene Innovation umgesetzt und die Multi-CAD-Fähigkeit der Software, die in Ansätzen vorher schon vorhanden war, umfassend erweitert – bis hin zu der Möglichkeit, Modelle aus anderen CAD-Systemen ohne Konvertierung einzubinden. PTC nennt diesen innovativen Multi-CAD-Ansatz jetzt Unite Technology.

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Webinar
3D-CAD Revolution in der Produktentwicklung - PTC Creo 3.0

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( Bild: Kern )

Wer die neue Version von PTC Creo kennenlernen will und sehen möchte, wie HP Z-Workstations die dafür nötige Performance liefern, kann sich die Aufzeichnung des Webinars „Besser konstruieren mit der richtigen Hard- und Software“ ansehen. Inneo Solutions, weltweit größter Reseller von PTC, hat in diesem Webinar anhand von Praxisbeispielen alles Wissenswerte über die 3D-Konstruktion in PTC Creo zeigen. Die optimale Basis bieten hierfür die HP-Z-Workstations mit Ivy Bridge und Thunderbolt. Vor allem die neuen Workstations Z420 und die Z-Book-Mobile-Workstations sind dabei optimal auf PTC Creo abgestimmt.

Direkt zur Aufzeichnung

Fremdmodelle in Creo-Baugruppe einbauen oder komplett importieren

Genau genommen bietet Creo 3.0 den Anwendern zwei Optionen, um mit Fremddaten umzugehen: Einmal können sie Modelle aus Catia, NX und Solidworks im Originalformat öffnen und in eine Creo-Baugruppe einbauen, als wären es native Dateien. Es ist sogar möglich, Beziehungen zu den Fremddaten zu definieren - beispielsweise zwischen einer Bohrung in einem nativen Solidworks-Bauteil und einem Bolzen aus der Intelligent Fastener Extension, der neuen Creo-Bibliothek von intelligenten Standard-Verbindungselementen. Das Besondere an der kostenpflichtigen Option der Datenintegration ist, dass die Teile oder Baugruppen bei Änderungen an den Originaldaten automatisch aktualisiert werden. „Dieses Szenario ist sehr interessant für die Kollaboration in Zulieferketten mit heterogenen CAD-Landschaften“, sagt Mike Campbell, Executive Vice President CAD bei PTC.

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