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Nutzungsmodell Nach Spindelstunden abrechnen

| Autor / Redakteur: / Mag. Victoria Sonnenberg

Exakt planbare Durchlaufzeiten setzen Produktivität und Zuverlässigkeit voraus. Um diese wettbewerbsrelevanten Aspekte sowie eine hohe Maschinenauslastung abzusichern, soll ein Nutzungsmodell die Maschine zur Verfügung stellen und deren Verfügbarkeit garantieren.

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Bei der KMF Kemptener Maschinenfabrik musste man Anfang des Jahres kurzfristig in das neue Bearbeitungszentrum H 2000 investieren. Mit Heller4Use hatte man zwar noch keine Erfahrungen, empfindet es aber als komfortabel, dass die Wartung inklusive ist.
Bei der KMF Kemptener Maschinenfabrik musste man Anfang des Jahres kurzfristig in das neue Bearbeitungszentrum H 2000 investieren. Mit Heller4Use hatte man zwar noch keine Erfahrungen, empfindet es aber als komfortabel, dass die Wartung inklusive ist.
(Bild: Heller)

Flexibel auf wirtschaftliche Situationen reagieren können und die Kosten variabel gestalten, das war die Grundidee, die Heller von Beginn an bei der Entwicklung des Nutzungsmodells Heller4Use verfolgte. Speziell für Maschinen der Baureihen H und HF, die mehr als 2000 Spindelstunden im Jahr in Betrieb sind, wird damit die Maschine zur Verfügung gestellt und deren Verfügbarkeit garantiert. Abgerechnet wird nach Spindelstunden. Damit ist die Basis für die Erfassung von Kosten ausschließlich die reale Maschinenauslastung. Bezahlt werden neben einer monatlichen Nutzungsgebühr nur die Kosten für die Aufstellung und Inbetriebnahme sowie das erste „Ticket“ über 150 Spindelstunden. Ein Nutzungsmodell, das so gegenüber klassischen Finanzierungsmodellen den Vorteil hat, dass damit keine konstant hohen Kosten entstehen. Für Andreas Neueder, Geschäftsführer der Neueder Maschinenbau GmbH, war das ein völlig neues Konzept. Vertrauen war bei Abschluss von Heller4Use eine der Grundvoraussetzungen. Trotzdem wurde durchgerechnet.

Maschinenstundensatz entscheidet

„Zunächst ist es ja so, dass sich mit Leasing oder einer Finanzierung, unabhängig wie viele Schichten man fährt, immer ein fixer Kostenblock ergibt. Das ist ein ganz entscheidender Vorteil von Heller4Use, denn abgerechnet wird neben der monatlichen Grundgebühr nur nach der effizienten Maschinennutzung. Der Maschinenstundensatz wird so über ein Jahr gerechnet, in der Summe wesentlich günstiger als bei herkömmlichen Finanzierungsmodellen. Ein weiterer Aspekt, den ich als ausgesprochen anwenderorientiert sehe, ist beispielsweise der Anlauf bei neuen Projekten oder auch in der Urlaubszeit. Hier lässt sich mit Heller4Use das Risiko minimieren, denn wenn die Losgrößen nur langsam steigen oder geringer sind, entstehen außer der Grundmiete inklusive der 150 Spindelstunden keine Kosten.“

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Daten werden gesammelt, ausgewertet und einem digitalen Abrechnungssystem zugeführt.

Mit der bereits vorhandenen Heller4Industry-Funktionalität werden dabei die erforderlichen Daten von der Maschine gesammelt, ausgewertet und einem digitalen Abrechnungssystem zugeführt. Ergänzend dazu sieht man in Landsberg aber auch noch einen wesentlichen Vorteil darin, dass der Service inklusive ist. Denn Heller4Use beinhaltet die regelmäßige Überprüfung des Maschinenzustands im Rahmen einer Herstellerinspektion und ein Prozess-Monitoring (IPM) für die Kollisionsüberwachung sowie eine Auswertung der Auslastung. Das heißt, Maschinendaten werden online erfasst, ausgewertet und so wird frühzeitig erkannt, wann Verschleißteile gewechselt werden müssen. Diese Leistungen müsste man ja bei einer Finanzierung beziehungsweise einem Leasing, so Andreas Neueder, noch dazurechnen.

Wartung und Service inklusive

Für Jürgen Fleckenstein, Produktionsleiter bei der KMF Kemptener Maschinenfabrik GmbH, standen beim Abschluss von Heller4Use in Verbindung mit dem neuen Bearbeitungszentrum H 2000 dagegen fertigungstechnische Aspekte im Vordergrund. Deshalb hat er das Modell nicht im Detail analysiert und bewertet. Ihm war aber klar, mit Heller funktioniert das. Denn wer so ein Angebot macht, muss sich der Qualität seiner Maschinen bewusst sein: „Bei uns werden Hydraulikkomponenten, überwiegend Schmiedeteile mit Losgrößen zwischen 500 bis 600 Stück, bearbeitet. Für Heller haben wir uns schon vor acht Jahren als Fräspartner entschieden, weil die Verfügbarkeit bei uns oberste Priorität hat. Anfang des Jahres mussten wir allerdings relativ kurzfristig in ein neues Bearbeitungszentrum investieren. Mit dem neuen Heller-Nutzungsmodell hatten wir da zwar noch keine Erfahrungen, aber ich empfinde es als sehr komfortabel, dass die Wartung beziehungsweise vorbeugende Wartung in Heller4Use inklusive ist.“

Nach 72 Monaten Maschine behalten oder zurückgeben

Geplant ist derzeit in Kempten, das neue Bearbeitungszentrum H 2000 nach der Nutzungsdauer von 72 Monaten zu übernehmen. Sollte in sechs Jahren dann allerdings die Technologie so weit fortgeschritten sein, dass damit noch kürzere Durchlaufzeiten zu realisieren wären, könnte man das Bearbeitungszentrum entweder behalten oder auch an Heller zurückgegeben. Der Vorteil, dass die Wartung beziehungsweise der Service bei Heller4Use inklusive ist, schützt allerdings nicht vor einem Maschinenstillstand. Heller4Use beinhaltet deshalb auch den Versicherungsschutz Heller Protect. In Verbindung mit einem TPS-Paket (Total Productive Services) kann mit Heller Protect bei einem geringen Selbstbehalt sofort nach einem Schaden, unabhängig von der Ursache, bis zu einer Höhe von 50.000 Euro mit Reparaturen begonnen werden.

* Weitere Informationen: Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH in 72622 Nürtingen, Tel. (0 70 22) 77-0, info@heller.biz

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