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Robotik

Nachhaltige Produktion führt zu Wachstum in der Robotik

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Sind die klassischen Längstransfersysteme nach wie vor erste Wahl, wenn es um größtmögliche Flexibilität geht, setzen vollautomatische Rundtaktsysteme die Benchmark in Sachen Ausbringung, denn Leistungen von 150 Takten pro Minute und mehr sind möglich. Dank intelligenter Ausführung sind aktuelle Rundtaktanlagen ihren Vorgängern nicht nur in der Leistung, sondern auch bei der Flexibilität deutlich überlegen.

Immer mehr Module - vielfältige Auswirkungen

Ein weiteres Thema für Robotik und Handhabungstechnik sind weit gespreizte Werkstückgewichte von der Mikromontage bis hin zu Teilegewichten von 1 t. Dabei ist es der Trend zur Modulbildung, der insbesondere in der Automobilindustrie Gewichte sprunghaft in die Höhe schnellen lässt. Frontend-Module, in die bereits Kühler und Scheinwerfer integriert sind, sind erheblich schwerer als die herkömmliche Stoßstange. Gleiches gilt für Tür- und Cockpitmodule, Fahrzeugsitze und vieles mehr.

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Aber nicht nur die Produzenten setzen auf Modulbildung, auch bei den Herstellern von Montagekomponenten steht diese Strategie hoch im Kurs. War in der Vergangenheit beispielsweise die Zusammenstellung eines Vereinzlers eine zeitaufwendige Angelegenheit, bei der bis zu zehn verschiedene Teile bei unterschiedlichen Herstellern mühsam auszuwählen waren, gestaltet sich dies jetzt deutlich anwenderfreundlicher. Heute wählt der Konstrukteur ein komplettes Funktionsmodul samt Pneumatikzylinder und -ventil, Näherungsschalter, Stellungsabfrage, Busschnittstelle und externem Sensorikanschluss.

Intelligente Roboter für die Intralogistik

Auch bei betriebsinternen Logistikprozessen vom Wareneingang über Lager, Produktion, Montage oder Kommissionierung bis zum Warenausgang können intelligentere Roboter weiteren Fortschritt bringen. So bindet das autonome und intelligente Transportsystem der Servus Intralogistics GmbH alle Bereiche in einen optimalen Fließprozess ein. Ohne GPS und Streckenplan kommt ein ARC (Autonomous Robotic Carrier) selbstständig und auf dem schnellsten Weg zum Ziel. Ob Fahrten von A nach B, Aufnehmen und Entleeren von Schüttgut oder präzises Ausrichten von Werkstücken in der Montage, der Roboter passt sich flexibel und einfach Auslastungsschwankungen an. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3 m/s und einer Nutzlast bis 50 kg spart das System bis zu 90 % an Energie gegenüber herkömmlicher Fördertechnik.

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