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Kunststoff Niedrig-viskoses PPSU mit verbesserter Fließfähigkeit

| Redakteur: Simone Käfer

Ultrason P 2010 von BASF soll durch seine besseres Fließverhalten Werkzeug auch bei niedrigeren Einspritzdrücken und Verarbeitungstemperaturen füllen.

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Neues Ultrason P mit verbesserter Fließfähigkeit von der BASF.
Neues Ultrason P mit verbesserter Fließfähigkeit von der BASF.
(Bild: BASF SE)

Die BASF hat ihr Sortiment um eine besonders niedrig-viskose Type erweitert. Das Polyphenylsulfon (PPSU) Ultrason P 2010 zeichne sich durch ein verbessertes Fließverhalten im Spritzguss aus, unter Beibehaltung der mechanischen Eigenschaften von Ultrason P, erklärt der Konzern. Dadurch sei es möglich, auch komplex-geformte, größere Bauteile herzustellen und bei der Verarbeitung Material, Energie und Bauteilgewicht zu sparen. Denn das Werkzeug füllt sich auch bei niedrigeren Einspritzdrücken und Verarbeitungstemperaturen, versichert das Unternehmen. Das Material gibt es in den Varianten transparent und opak.

Der neue Werkstoff vereint die hervorragende Kerbschlagzähigkeit und Festigkeit des bereits verfügbaren Ultrason P 3010 mit hoher Chemikalienbeständigkeit, guter Heißdampfsterilisierbarkeit bei 134°C und inhärenter Brandbeständigkeit. Die Charpy-Kerbschlagzähigkeit erreicht dabei einen Wert, der knapp zehnmal so groß ist wie bei anderen amorphen Hochtemperatur-Werkstoffen. Auch die Kombination aus scharfen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, Wasser und großer Hitze macht Ultrason P 2010 nichts aus. Darüber hinaus ist der transparente Hochleistungskunstoff für den Kontakt mit Lebensmitteln in der EU und den USA zugelassen.

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