Schlaffe Segel

Ostdeutsche Player liegen gut, warten aber auf Rückenwind

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Verliert der Osten trotz allem den Anschluss?

Ostdeutschlands Wirtschaft droht allerdings nach Einschätzung des Dresdner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung den Anschluss zu verlieren. Das geht aus dem Wettbewerbsreport Ostdeutschland 2026 hervor. Die Gefahr liege vor allem am Mangel an privaten Investitionen und Fachkräften, die das Wirtschaftswachstum in den östlichen Bundesländern aus Sicht der Forscher behindern. Der Abstand zwischen Ostdeutschland und dem Rest des Landes drohe trotz wachsenden Wohlstands wieder zu wachsen, wenn eben Politik und Wirtschaft jetzt nicht entschieden gegensteuerten. Denn die privaten Investitionen pro Einwohner haben dort offenbar zwischen 2019 und 2023 etwa nur drei Viertel des Westniveaus erreicht. Abzüglich der Bereiche Wohnungsbau und öffentliche Infrastruktur erreichten die Privatinvestitionen gar nur zwei Drittel des Westniveaus. Für zusätzliche Herausforderungen sorgt auch noch der demografische Wandel, denn die Anzahl Erwerbstätiger wir in Ostdeutschland bis 2035 um sieben Prozent sinken. Noch deutlicher falle der Rückgang für Thüringen und Sachsen-Anhalt aus. Der schleichende Abwärtstrend kann laut Ansicht der Ifo-Experten aber durch mehr Innovationen aufgehalten oder zumindest gebremst werden. Ein Hebel dazu heißt Technologietransfer.

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