Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Product Lifecycle Management

PLM macht Schluss mit Multi-CAD-Problemen in der Konstruktion

| Autor / Redakteur: Jan Larsson / Stefanie Michel

Bild 1: Der komplexe Mechanismus der Landeklappen ist aufgebaut aus Bauteilen unterschiedlichster Herkunft. Dennoch lassen sich Modellierwerkzeuge nutzen und Simulationen durchführen.
Bildergalerie: 7 Bilder
Bild 1: Der komplexe Mechanismus der Landeklappen ist aufgebaut aus Bauteilen unterschiedlichster Herkunft. Dennoch lassen sich Modellierwerkzeuge nutzen und Simulationen durchführen. (Bild: Siemens PLM Software)

Firma zum Thema

Während des Konstruktionsprozesses wird meist mit vielen unterschiedlichen CAD-Formaten gearbeitet. Datenkonvertierung und -management ohne Datenverlust sind unerlässlich. Ein PLM-System dagegen kann die verschiedenen Umgebungen vereinen und die Konstruktionsdaten und -versionen verwalten.

Bei unternehmensübergreifenden Konstruktionsprozessen kommt häufig eine Vielzahl unterschiedlicher CAD-Systeme zum Einsatz und sorgt für ein Wirrwarr an Formaten. Für dieses Phänomen hat sich der Begriff Multi-CAD eingebürgert. In einer Studie des Marktforschungsinstituts Aberdeen Group mit dem Titel „Working with Multi-CAD? Overcome the Engineering Bottleneck“ (Sie arbeiten mit Multi-CAD? Wie Sie den Konstruktionsengpass umgehen) gaben 82 % der Befragten an, während des Konstruktionsprozesses mit drei oder mehr CAD-Formaten zu arbeiten. Fast die Hälfte (42 %) verwendet sogar fünf oder mehr.

Multi-CAD-Umgebungen entstehen aus verschiedenen Gründen und Situationen: zum Beispiel durch eine schlecht koordinierte Beschaffung im CAD-Bereich oder durch Übernahmen, wobei verschiedene Abteilungen mit unterschiedlichen CAD-Systemen zusammengeführt werden.

Globalisierte Zulieferkette fördert Formatvielfalt

Aber auch wenn Drittanbieter am Konstruktionsprozess beteiligt werden, kommen häufig neue Tools und Formate in die Umgebung. Eine globalisierte Zulieferkette fördert die Entwicklung zusätzlich hin zur Formatvielfalt (Bild 1). Eine ähnliche Situation ergibt sich in Unternehmen, die ihre CAD-Anwendung wechseln: Sie benutzen eine Zeit lang die alte und die neue Lösung parallel, bevor das ursprüngliche System vollständig abgelöst wird. Dadurch müssen sie meist auch zwei unterschiedliche CAD-Dateiformate verwenden.

Die Archivierung kann ebenfalls Teil des komplexen Problems sein: Gesetzliche Bestimmungen erfordern unter Umständen, Konstruktionsdaten in einem anbieterneutralen Format abzuspeichern.

Alle genannten Faktoren haben ein immer aufwendigeres Datenmanagement zur Folge. Konvertierungsprozesse werden unausweichlich und stellen, je nach Format und Anwendung, unterschiedliche Anforderungen an die Unternehmen. Diese gilt es zu meistern, ohne dass dabei Informationen verloren gehen (Bild 2).

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 34631080 / CAD/CAM/PDM/PLM)

Themen-Newsletter Konstruktion abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Meistgelesene Artikel

Der zerspanende Roboter auf dem Prüfstand

Zerspanende Roboter

Der zerspanende Roboter auf dem Prüfstand

07.12.18 - Sie sind günstiger geworden, genauer und auch steifer. Roboter bieten bereits jetzt in gewissen Industriebereichen gute Einsatzmöglichkeiten, so auch in der Zerspanung. Auf dem Technologietag „Zerspanen mit Robotern“ diskutieren Industrie und Forschung im Zweijahresrhythmus über die Entwicklung auf diesem Gebiet. lesen

Deutschlands KI-Vorreiter auf einen Blick

Künstliche Intelligenz

Deutschlands KI-Vorreiter auf einen Blick

04.12.18 - Deutschland soll Technologieführer für Künstliche Intelligenz (KI) werden, so das Ziel der Bundesregierung. Wo in Deutschland KI-Anwendungen entwickelt und angewendet werden, zeigt eine KI-Landkarte. lesen

Cobots machen 3D-Druck konkurrenzfähig

Additive Fertigung trifft Robotik

Cobots machen 3D-Druck konkurrenzfähig

06.12.18 - Voodoo Manufacturing betreibt inmitten von Brooklyn eine 1700 m2 große 3D-Drucker-Farm mit über 160 Geräten. Um noch effizienter zu werden, übernimmt ein mobiler, kollaborativer Roboter von Universal Robots das Be- und Entladen der Druckplatten. lesen