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Product Lifecycle Management

PLM macht Schluss mit Multi-CAD-Problemen in der Konstruktion

| Autor / Redakteur: Jan Larsson / Stefanie Michel

Bild 1: Der komplexe Mechanismus der Landeklappen ist aufgebaut aus Bauteilen unterschiedlichster Herkunft. Dennoch lassen sich Modellierwerkzeuge nutzen und Simulationen durchführen.
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Bild 1: Der komplexe Mechanismus der Landeklappen ist aufgebaut aus Bauteilen unterschiedlichster Herkunft. Dennoch lassen sich Modellierwerkzeuge nutzen und Simulationen durchführen. (Bild: Siemens PLM Software)

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Während des Konstruktionsprozesses wird meist mit vielen unterschiedlichen CAD-Formaten gearbeitet. Datenkonvertierung und -management ohne Datenverlust sind unerlässlich. Ein PLM-System dagegen kann die verschiedenen Umgebungen vereinen und die Konstruktionsdaten und -versionen verwalten.

Bei unternehmensübergreifenden Konstruktionsprozessen kommt häufig eine Vielzahl unterschiedlicher CAD-Systeme zum Einsatz und sorgt für ein Wirrwarr an Formaten. Für dieses Phänomen hat sich der Begriff Multi-CAD eingebürgert. In einer Studie des Marktforschungsinstituts Aberdeen Group mit dem Titel „Working with Multi-CAD? Overcome the Engineering Bottleneck“ (Sie arbeiten mit Multi-CAD? Wie Sie den Konstruktionsengpass umgehen) gaben 82 % der Befragten an, während des Konstruktionsprozesses mit drei oder mehr CAD-Formaten zu arbeiten. Fast die Hälfte (42 %) verwendet sogar fünf oder mehr.

Multi-CAD-Umgebungen entstehen aus verschiedenen Gründen und Situationen: zum Beispiel durch eine schlecht koordinierte Beschaffung im CAD-Bereich oder durch Übernahmen, wobei verschiedene Abteilungen mit unterschiedlichen CAD-Systemen zusammengeführt werden.

Globalisierte Zulieferkette fördert Formatvielfalt

Aber auch wenn Drittanbieter am Konstruktionsprozess beteiligt werden, kommen häufig neue Tools und Formate in die Umgebung. Eine globalisierte Zulieferkette fördert die Entwicklung zusätzlich hin zur Formatvielfalt (Bild 1). Eine ähnliche Situation ergibt sich in Unternehmen, die ihre CAD-Anwendung wechseln: Sie benutzen eine Zeit lang die alte und die neue Lösung parallel, bevor das ursprüngliche System vollständig abgelöst wird. Dadurch müssen sie meist auch zwei unterschiedliche CAD-Dateiformate verwenden.

Die Archivierung kann ebenfalls Teil des komplexen Problems sein: Gesetzliche Bestimmungen erfordern unter Umständen, Konstruktionsdaten in einem anbieterneutralen Format abzuspeichern.

Alle genannten Faktoren haben ein immer aufwendigeres Datenmanagement zur Folge. Konvertierungsprozesse werden unausweichlich und stellen, je nach Format und Anwendung, unterschiedliche Anforderungen an die Unternehmen. Diese gilt es zu meistern, ohne dass dabei Informationen verloren gehen (Bild 2).

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