Schleifen Präzise Portalschleifmaschine macht 10-Meter-Bauteile flach

Redakteur: Peter Königsreuther

Beim Schleifen von Werkstücken großer Dimensionen werden besondere Anforderungen an die Schleifmaschine gestellt. Insbesondere steht die Stabilität des Systems und die Möglichkeit, bis in den µm-Bereich präzise zu schleifen, im Fokus. Mit Portalschleifmaschinen von Okamoto gelingt Industrieanwendern genau das.

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Die XXL-Portalschleifmaschinen arbeiten im Präzisions- beziehungsweise Ultrapräzisionsbereich und seien dafür mit vielfältigen konstruktiven Features ausgerüstet, die ein einheitliches, hoch präzises Schliffbild garantieren sollen.
Die XXL-Portalschleifmaschinen arbeiten im Präzisions- beziehungsweise Ultrapräzisionsbereich und seien dafür mit vielfältigen konstruktiven Features ausgerüstet, die ein einheitliches, hoch präzises Schliffbild garantieren sollen.
(Bild: Okamoto)

Bei der Produktion von XXL-Bauteilen sind in vielen Bereichen der Industrie Oberflächenebenheiten im Mikrometerbereich gefordert. Insbesondere unerwünschte Schwingungen und Vibrationen wie auch unterschiedliche Drücke beim Flachschleifen großer ebener Flächen, gefährden optimale Schleifergebnisse, wie Thomas Loscher, Technical Manager des Schleifmaschinenherstellers Okamoto erklärt. „Unsere Portalschleifmaschinen im Präzisions- beziehungsweise Ultrapräzisionsbereich sind daher mit vielfältigen konstruktiven Features ausgerüstet, die ein einheitliches, hoch präzises Schliffbild garantieren, so Loscher.

Vielfältige Schleifkopf-Formationen im Programm

Die Baugrößen von Okamoto Portalschleifmaschinen reichen bis 3500 mm Breite und bis zu 10.000 mm Tischlänge. Je nach Typ und Einsatzbereich sind die Okamoto-Anlagen mit einer feststehenden Traverse und einem Schleifkopf (ACC- und UPG-Serie) oder mit einer beweglichen Traverse und zwei Schleifköpfen (DCG- und UDG-Baureihe) ausgerüstet, erklären die Hersteller.

Minimale Abweichungen auf großen Flächen

AC-Servomotoren, hydraulische Tischantriebe, Hochpräzisionsführungen wie etwa handgeschabte Doppel-V-Gleitführungen mit Spezialbeschichtung sowie Linear-Rollenführungen garantierten leichtgängige, ruckelfreie Bewegungsabläufe – auch bei extremen Belastungen. Modernste Kugelumlaufspindeln mit Präzisionskugellagern und automatischer Schmierung, unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme sowie das Non-Contact-Hydrostatik-System zur genauen Stabilisierung des Maschinentischs, sorgten für schnelles, vibrationsfreies Schleifen bei höchstens minimalen Abweichungen auch auf großen Flächen.

Maschine zur Herstellung von Prüf-Equipment geeignet

Loscher berichtet: „Ein Beispiel ist die CNC-Portalschleifmaschine vom Typ DCG. Sie kommt hauptsächlich zum Schleifen von planparallelen Prüfgläsern, von Präzisionsspiegeln, von Maschinenteilen für Koordinatenmessmaschinen wie auch von Anlagenteilen für die Halbleiterindustrie zum Einsatz. Dabei schleift sie mit einer Genauigkeit von 2 µm auf 1000 mm² Schleiffläche.“ MM

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