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Forschung Projekt „Additive Manufacturing im Werkzeugbau”

| Redakteur: Simone Käfer

Welchen Nutzen stiftet die Additive Fertigung (AM) dem Werkzeugbau? Diese Frage will das Fraunhofer-IPT beantworten. Sie können sich noch als Projektpartner melden.

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Das Fraunhofer-IPT sucht die Potenziale der Additive Fertigung für den Werkzeug und Formenbau.
Das Fraunhofer-IPT sucht die Potenziale der Additive Fertigung für den Werkzeug und Formenbau.
(Bild: Fraunhofer IPT)

Im Mai startet das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) gemeinsam mit der WBA Aachener Werkzeugbau Akademie ein Konsortialprojekt zum Thema „Additive Manufacturing im Werkzeugbau”. Während des siebenmonatigen Projekts sollen die teilnehmenden Unternehmen mehr über jene Verfahren der Additiven Fertigung (additive manufacturing, AM) erfahren, die für den Werkzeugbau interessant sind. Außerdem analysieren die Projektpartner technologische und wirtschaftliche Potenziale sowie mögliche Geschäftsmodelle.

In der ersten Projektphase bestimmen die Projektpartner den Nutzen der Additiven Fertigung für den Werkzeugbau durch ein ausführliches kennzahlenbasiertes Benchmarking. Dabei werden nicht nur verschiedene Verfahren, Maschinen und Materialien beleuchtet, sondern auch vielversprechende Anwendungen. Die Technikanalyse ist Inhalt der zweiten Projektphase: In drei Workshops werden unter anderem konkrete Einsatzmöglichkeiten der Additiven Fertigung für die Partnerunternehmen erarbeitet. Dazu werden die Chancen und Herausforderungen des AM-Einsatzes sowie das Kosten-Nutzen-Verhältnis verschiedener AM-Konzepte analysiert. Im letzten Projektschritt bringen die Partner die ermittelten Potenziale in die Praxis. Dazu entwickeln sie neue Geschäftsmodelle, welche die Additive Fertigung dem Werkzeugbau bieten kann.

Während des praxisorientierten Projekts stehen mehrere Besuche bei Unternehmen auf der Agenda, die AM bereits erfolgreich in ihre Fertigung integriert haben. Vor Ort erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie eine erfolgreiche Integration in bestehende Prozessketten gelingen und dabei die Prozess- und Produktqualität weiterhin sichergestellt werden kann.

Das Konsortialprojekt richtet sich an alle Werkzeug- und Formenbaubetriebe sowie alle verwandten Unternehmen in der Einzel- und Kleinserienfertigung. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 26. März 2020 anmelden.

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