Suchen

Motek 2019 Raumportal erweitert Aktionsradius von Cobots

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Ein flexibel modellierbares Raumportal aus Aluminiumprofilen erweitert kostengünstig den Aktionsradius von Cobots in drei Dimensionen.

Firmen zum Thema

Eine sensorische Steuerung synchronisiert Bewegungen von Portal und Cobot und erleichtert Anpassungen.
Eine sensorische Steuerung synchronisiert Bewegungen von Portal und Cobot und erleichtert Anpassungen.
(Bild: RK Rose+Krieger )

Der Automatisierungsspezialist Rose+Krieger in Minden und das Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM in Paderborn sind seit vielen Jahren Partner bei der Realisierung von Automatisierungslösungen und präsentieren nun auf der Motek ein dreiachsiges Raumportal für roboterbasierte Bearbeitungen als ihr jüngstes gemeinsames Projekt.

Das Raumportal ist den Angaben zufolge aus der Erfahrung heraus entstanden, dass kleine kollaborierende Sechsachs-Roboter (Cobots) in vollautomatisierten Produktionsumgebungen eine immer größere Rolle spielen. Allerdings haben sie meistens einen kleinen Aktionsradius von nur wenigen 100 mm, der sich jedoch mithilfe von Linearachsen erweitern lässt, die Cobots horizontal oder vertikal an verteilte Einsatzorte bewegen können.

Um solche Anwendungsszenarien gestalten zu können, stellt Rose+Krieger unter anderem eine Hubsäulenanbindung zur Höhenverstellung von Cobots vor, die dem Unternehmen zufolge insbesondere für höhenverstellbare Arbeitsplätze interessant sein soll, bei denen die installierten kollaborierenden Roboter synchron mit verfahren werden können.

Im Rahmen des gemeinsamen Projekts sind die Beteiligten noch einen Schritt weitergegangen. Um den Arbeitsbereich von Cobots nicht nur linear, sondern dreidimensional zu erweitern, haben sie ein dreiachsiges Raumportal für roboterunterstützte Handling- und Bearbeitungaufgaben entwickelt. Intelligente Sensoren und Algorithmen würden eine reibungslose Kommunikation zwischen Roboter und Raumportal gewährleisten, heißt es.

Durch die sensorische Steuerung lassen sich Bewegungen von Portal und Cobot synchronisieren und Anpassungen des Systems an sich ändernde Anwendungsszenarien ohne aufwendige Umbau- und Rüstarbeiten vornehmen. Ausdrücklich verwiesen wird auf die Steifigkeit des Raumportals, die eine hohe Präzision bei Anwendungen garantiere, und auf die im Vergleich zu herkömmlichen Industrierobotern deutlich geringeren Kosten.

Besucher der Motek können das Mehrachsportal aus Blocan-Aluminiumprofilen sowie Linearachsen der RK Duoline- und RK Monoline-Baureihen auf dem Messestand erstmals live in Aktion erleben.

RK Rose+Krieger GmbH auf der Motek 2019, Halle 4, Stand 4411.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46148377)