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Hitzebeständige Reperaturpaste Risse in Guss- und Stahlteilen kitten

| Redakteur: Beate Christmann

Das auf Hochtemperaturprodukte spezialisierte Industriehandelshaus Kager präsentiert mit Pyro-Putty 2400 einen hitzebeständigen Reparaturkit für Bauteile aus Gusseisen, Stahl sowie nicht rostendem Stahl. Damit sollen sich Risse, Löcher und Spalten kostengünstig abdichten und ein teurer Austausch der Teile umgehen lassen.

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Das Ausfüllen und Abdichten von Spalten und Rissen in Guss- und Stahlteilen ist ein typisches Anwendungsbeispiel für den Einsatz der Reparaturmasse Pyro-Putty 2400 von Kager. Das Material ist nach Herstellerangaben ausgelegt für Dauertemperaturen bis zu 1090 °C.
Das Ausfüllen und Abdichten von Spalten und Rissen in Guss- und Stahlteilen ist ein typisches Anwendungsbeispiel für den Einsatz der Reparaturmasse Pyro-Putty 2400 von Kager. Das Material ist nach Herstellerangaben ausgelegt für Dauertemperaturen bis zu 1090 °C.
(Bild: Kager)

Wenn beispielsweise Rohrleitungen, Zylinderköpfe oder Auspuffkrümmer undicht sind, ist nicht immer automatisch ein Austausch notwendig. Das Industriehandelshaus Kager präsentiert mit Pyro-Putty 2400 eine Reparaturpaste, die eine kostengünstige Instandhaltung von eben solchen Bauteilen aus Gusseisen, Stahl und nicht rostendem Stahl ermöglichen soll.

Temperaturbeständig bis 1090 °C

Laut Hersteller zeichnet sich die anorganische, metallisch-graue Ein-Komponenten-Paste durch eine hohe Viskosität sowie eine Temperaturbeständigkeit bis zu 1090 °C aus. Somit sei sie nicht nur einfach anzuwenden, sondern eigne sich auch für die Instandsetzung von Bauteilen, die während des Betriebs sehr heiß werden.

Pyro-Putty 2400 ist nach Angaben von Kager zu etwa 25 % der Gesamtmasse mit der technischen Keramik Kaliumsilikat und zu etwa 50 % der Gesamtmasse mit Edelstahl angereichert. Vorrangig aus dieser Rezeptur resultiere die hohe Temperaturbeständigkeit des Materials. Sein spezifisches Gewicht liegt demnach bei 1,50 g/cm3.

Aushärten an der Luft

Kager liefert den Reparaturkit in Dosen mit 0,45 sowie 0,95 oder 3,80 l Inhalt. Nach dem Aufrühren wird die Masse mit einer Spritze oder einem Spachtel in die schadhaften Stellen am Bauteil eingetragen. Die Aushärtung an Luft soll innerhalb von maximal vier Stunden erfolgen. Nach dem Aushärten soll sich das Material zudem mechanisch und optisch bearbeiten lassen.

Die Dosen lassen sich nach Herstellerangaben bei einer Temperatur von 13 bis 32° C lagern, was die Bevorratung größerer Mengen möglich macht.

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