Palettieren

Roboter funktionieren nicht ohne den Menschen

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System nutzt Standardkomponenten

Das System ist darüber hinaus modular aufgebaut und nutzt Standardkomponenten. Der Aufbau ist einfach zu erweitern und für die weitere Zukunft und mögliche Automatisierungsbedürfnisse ausgelegt. Vor allem für Logistikdienstleister könnte deshalb der Roboter interessant sein, denn oft vermeiden diese Unternehmen hohe Investitionen in kostspielige Förder- und Lagertechnik, um den knapp kalkulierten Kontrakt zu gewinnen und am Ende des Vertrags nicht auf den Kosten und der Technik sitzen zu bleiben. Mit dem I-Loader bietet sich eine flexible Weiternutzung oder Erweiterung an. Apropos Geld: Die Investition in das System soll sich bereits nach weniger als zwei Jahren amortisiert haben.

Zurück zur Technik der Robotiklösung: Eine der Standardoptionen ist die Automatisierung des Palettenein- und -auslaufes. Es werden Standard-Zwischenlagen der gleichen Pappqualität verwendet wie bei den gestapelten Produkten. Der Roboter zeichnet sich dadurch aus, dass er alle Arten von verschiedenen Produkten verarbeiten kann, ohne viele Einschränkungen. Er ist, so versprechen es die Entwickler, dazu leicht programmierbar.

Das bedeutet für den Anwender: Der Roboter kann Palettenladungen so scannen, dass er sofort die relevanten Positionen erkennt und mögliche Fehler selber analysiert. Wenn ein Stapel von der Palette genommen wird, ist der I-Loader in der Lage, den Stapel neu auszurichten, sodass das nachgeschaltete Handling zuverlässiger ist, heißt es bei den Robotikexperten aus unserem Nachbarland.

Niedrige Wartungskosten, mehr Flexibilität und ein moderner Touchscreen für den Menschen

Die grafische HMI-Schnittstelle bietet eine ergonomische und intuitive Steuerung, erklärt CSi. An diesem Punkt kommt der Mensch wieder ins Spiel, denn er muss den Roboter bedienen oder besser gesagt für seine Aufgabe programmieren, denn noch ist das System nicht intelligent, selbstdenkend und braucht noch das menschliche Wissen um die Prozesse.

Deshalb fordern Wissenschaftler die „intuitive Roboterprogrammierung“. Dipl.-Ing. Moritz Rohde vom BIBA:. „Unter intuitiver Roboterprogrammierung verstehen wir die einfache Anpassung eines Robotersystems an sich ändernde Rahmenbedingungen durch nicht spezifisch geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie können einem Robotersystem einfach mittels eines intuitiven Eingabeverfahrens neue Bewegungen vorgeben und das System generiert den Maschinencode dann automatisch.“

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