Exlar

Roboterschweißen geht druckluftfreie Wege

Seite: 4/4

Anbieter zum Thema

Spezielle Aktuatoren schaffen mehr

Für die Andruck-Wiederholbarkeit bedeutet das: Eine wesentliche Forderung an jeglichen Aktuator einer Schweißzange ist, dass der Anpressdruck bei jedem Schweißpunkt möglichst gleich sein soll.

Hier setzte früher Kritik an, weil sich speziell in der Aufwärmphase des Motors die Charakteristik eines elektromechanischen Aktuators ändert. Für Exlar-Aktuatoren ist diese Problematik keine Herausforderung, weil sich die Andruckkraft eines GSX40 Aktuators für Schweißzangen in einer Breite von 0,75 % oder 50 N um die nominale Andruckvorgabe bei Umgebungstemperatur von 40 °C bewegt. Damit sind gleichmäßige und verlässliche Schweißpunkte über den gesamten Produktionszyklus hin garantiert.

Auch auf andere Aufgaben übertragbar

In puncto Integration heißt das: Ausgehend von der kompakten und modularen Bauform, verfügt Exlar über die kürzesten Aktuatoren im Markt, die darüber hinaus mit zusätzlichen Eigenschaften ergänzt werden können, so zum Beispiel mit elektrischer Bremse oder Druckmesszellen, um Kräfte unmittelbar am Druckpunkt zu messen. Außerdem benötigen diese Systeme keine eigenständige Kühlung, die Umgebungsluft reicht zur Wärmeabfuhr aus: ein weiterer Punkt, der den Roboter entlastet und die Systemeffizienz erhöht.

Viele namhafte Roboterhersteller haben bereits Exlar-Aktuatoren für Schweißzangen im Angebot. Durch die schiere Größe der weltweiten Fahrzeugproduktion und der Erfordernis, auch in der Produktion massiv Ressourcen und Energie zu sparen, liegt hier noch ein weites Feld zur Umrüstung und zur „druckluftfreien Produktion“: Erfordernisse, die unschwer vom Schweißen auf andere Fertigungsarten wie Clinchen, Stanzen, Pressen und Biegen, aber auch auf andere Aufgaben wie zum Beispiel Dosieren über Farbkartuschen in Lackieranlagen, selbst mit Ex-Schutz, übertragen werden können. MM

(ID:44256664)