Roboterzelle

Roboterzelle automatisiert Kleb- und Dichtapplikationen

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Produktwechsel in wenigen Schritten

Der Wechsel zwischen verschiedenen Produkten erfolgt in wenigen Schritten. Die Werkstückträger werden so programmiert, dass das System den Werkzeugwechsel automatisch erkennt und das Dosieren anpasst. Wahlweise können die Zellen mit Robotern unterschiedlicher Traglastklassen oder mit Portal-Achsensystemen ausgerüstet werden. Letztere haben sich bei zweidimensionalen Auftragssituationen bewährt, wohingegen Roboter immer dann besser geeignet sind, wenn Bauteile in dreidimensionalen Konturen abgefahren werden müssen. Grundsätzlich sind die Kompaktzellen für Abdichtungsaufgaben sowie für strukturelle Verklebungen mit Ein- und Zwei-Komponenten-Materialien konzipiert.

Individuelle Zelle schon nach zwei Monaten abnahmefertig

Eine komplett ausgestattete Zelle besteht im Wesentlichen aus den Modulen Aktorik (Roboter oder Achsensystem), Materialförderung, pneumatischem oder elektrischem Dosierer, Applikator, Steuerung, Sicherheitstechnik und optional einem Vision-System. Weitere Anpassungsmöglichkeiten erlauben die Gestaltung einer individuellen Kompaktzelle, die zu den jeweils spezifischen Anforderungen passt. „Die übrigen Komponenten der Zelle richten sich nach dem zu verarbeitenden Kleb- oder Dichtstoff, der gewünschten Dosiergenauigkeit und dem Auftragsbild, der Komplexität der Steuerungsaufgaben oder der Zusatzausstattung“, erklärt Aichele. „Hierzu zählen etwa Möglichkeiten zur Temperierung des Materials oder die Qualitätssicherung mittels Vision-System; dabei werden Applikationen per Kamera überwacht.“

Die passende Zellengröße wird entsprechend der Größe des Werkstücks und passend zum Produktionsprozess des Kunden gewählt. Dem Anwender stehen drei Standardgrößen zur Verfügung. Besonderes Augenmerk legt SCA auf die Arbeitssicherheit. So wird die Adhera passend zur jeweiligen Betriebssituation konfiguriert und mit entsprechenden Sicherheitsoptionen ausgestattet.

„Durch das modulare Konzept ist die jeweils umgesetzte schlüsselfertige Lösung, bei Verwendung von Standardkomponenten, schon nach zwei Monaten bereit zur Abnahme durch den Kunden“, erläutert Aichele einen weiteren Pluspunkt der neuen Kompaktzelle. „Dadurch verkürzt sich die Beschaffungszeit, und Entscheidungen können später getroffen werden.“

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