Zwei Zerspanungshelfer

Sandvik präsentiert Hochvorschubfräser und kontrollierten Spanbruch

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Eine Software erreicht die volle Spanbruchkontrolle

Die bewährte Software Coroplus Tool Path bietet Programmierunterstützung beim Außen- und Innengewindedrehen, schickt Sandvik Coromant mit Blick auf die zweite Innovation voraus. Die Software erzeugt dazu NC-Codes auf Basis von Schnittparametern, wodurch die richtige Anzahl von Bearbeitungsdurchgängen mit gleichmäßig verteilten Schnittkräften erreicht wird. Das steigere die Produktivität, erhöhe die Werkzeugstandzeit und die Prozesssicherheit. Diese Software kann aber jetzt noch mehr!

Ein häufiges Problem beim Gewindedrehen ist, dass sich Späne um Roboter, Spannfutter, Werkzeuge und Bauteile wickeln. Auch können sich die enstehenden Späne in Fördervorrichtungen verfangen, was Schäden und Maschinenstillstände zur Folge haben kann. Deshalb ist eine erfolgreiche Spankontrolle der Schlüssel zu einer hohen Bauteilqualität, wie die Schweden betonen.

Um diese Herausforderung erfolgreich zu meistern, wurde das Softwaremodul Optithreading entwickelt, das als Teil des Coroplus-Tool-Path-Abos erhältlich ist und speziell für Corothread-266-Werkzeuge und Wendeschneidplatten konzipiert ist.

Innovation Nummer zwei! Späne, die sich beim Gewindedrehen um Roboter, Spannmittel und andere System wickeln können, sind ein Problem. Um dagegen etwas zu tun, gibt es das Softwaremodul Optithreading für die Coroplus-Tool-Path-Software von Sandvik Coromant.
Innovation Nummer zwei! Späne, die sich beim Gewindedrehen um Roboter, Spannmittel und andere System wickeln können, sind ein Problem. Um dagegen etwas zu tun, gibt es das Softwaremodul Optithreading für die Coroplus-Tool-Path-Software von Sandvik Coromant.
(Bild: Sandvik Coromant)

Unter Kontrolle! Lange Späne haben keine Chance mehr

Mithilfe des Bearbeitungsverfahrens und der Software könne man nun die Gewindedrehprozesse vollständig optimieren, verspricht der Hersteller. Dazu gibt es spezielle Optithreading-Werkzeug-Wege, die vor allem die Herausforderungen hinsichtlich der Spankontrolle meistern, wie es weiter heißt. Erreicht werden kann das durch Werkzeugwege, die kontrollierte, oszillierende Bewegungen für unterbrochene Schnitte ausführen können. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass sie bei allen Durchgängen, außer dem letzten, in den Schnitt hinein- und wieder herausführen, so die Erklärung.

Die Anwendung dieses Zerspanverfahrens biete gleich mehrere Vorteile: Zum einen gebe es keine langen Späne mehr, was die Bauteilqualität erhöht, weil die Bauteiloberfläche von ihnen nicht mehr beschädigt werden könne und sie die auch Schneidzone nicht mehr blockierten. Es verringert sich auch der manuelle Aufwand für die Beseitigung langer Späne und es kommt zwangsläufig zu weniger ungeplanten Maschinenstopps. Zum anderen erlaubt Optithreading höhere Schnittgeschwindigkeiten, was kürzere Durchlaufzeiten bedeutet.

Es gibt noch mehr Gründe, warum die Kombination aus Optithreading und Corothread 266 beim Gewindedrehen gut funktionieren: Ersteres bringt hohe Schnittkräfte und benötigt deshalb ein Werkzeug, das diesen Kräften standhalten kann. Und Corothread 266 verfügt über eine iLock-Schnittstelle, die das Ganze sehr stabil macht, in puncto Wendeschneidplatten-Indexierung, sodass extreme Kräfte aufgenommen werden können. Das Werkzeug ist darüber hinaus in vielen Ausführungen erhältlich, was Schneidsorten und Geometrien betrifft, weswegen das Programm die meisten Materialien und Anwendungen abdecken kann. In Kombination garantierten die Software- und Hardwaresysteme ein sicheres, präzises Gewindedrehen, das nicht durch eine schlechte Spankontrolle beeinträchtigt wird.

(ID:47773709)