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Wälzlager Schaeffler FAG Stiftung zeichnet Nachwuchswissenschaftler aus

Redakteur: Stefanie Michel

Mit dem Innovation Award 2019 hat die Schaeffler FAG Stiftung wieder herausragende Arbeiten aus der Lagerungstechnik ausgezeichnet. Erstmals wurde der Preis virtuell verliehen.

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Die Preisverleihung des Schaeffler Innovation Award 2019 fand erstmals virtuell statt. Andreas Hamann, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, begrüßte die Preisträger, deren Betreuer und Doktorväter.
Die Preisverleihung des Schaeffler Innovation Award 2019 fand erstmals virtuell statt. Andreas Hamann, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, begrüßte die Preisträger, deren Betreuer und Doktorväter.
(Bild: Johannes Braeutigam / Schaeffler)

Acht Nachwuchswissenschaftler erhielten für ihre zukunftsweisenden Arbeiten den Innovation Award 2019 der Schaeffler FAG Stiftung. Der Preis wurde in den Kategorien „Promotion“ sowie „Bachelor- und Masterarbeiten“ verliehen. Im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung ehrten Uwe Wagner, Vorstand Forschung und Entwicklung sowie Mitglied des Stiftungsvorstandes, und Andreas Hamann, Leiter Personal Europa und Vorsitzender des Stiftungsvorstands, die nationalen und internationalen Preisträger.

Auszeichnungen für Lebendauerberechnung und Simulation bei Bearbeitung

Diesmal war der Innovation Award mit insgesamt 22.000 Euro dotiert. Der 1. Preis in Höhe von 6000 Euro ging an Dr.-Ing. Marian Skalecki, der in seiner Arbeit ein Simulationsmodell zum Vorausberechnen des Carbonitrierens erarbeite. Den 2. Preis in Höhe von 3500 Euro erhielt Dr.-Ing. Sascha Pörsch, der sich in seiner Dissertation mit „Ansätzen zur erweiterten Lebensdauerberechnung feststoffgeschmierter Wälzlager“ beschäftigte. Ebenfalls 3500 Euro gingen an Dr.-Ing. Marcel Tiffe, der mit seiner Arbeit „Charakterisierung grundlegender Mechanismen für die Simulation der Spanbildung mithilfe der FEM“ die Weiterentwicklung der Möglichkeiten zur Simulation von spanender Bearbeitung aufzeigte. Dr.-Ing. Katrin Heider, die auch mit dem 2. Preis für ihre Dissertation ausgezeichnet wurde, untersuchte die Energieeffizienz von Wälzlagern. Dabei analysierte sie speziell ein weiterentwickeltes Modell für die Kontakte des Käfigs unter hohen Zentripetalbeschleunigungen.

Die weitere Auszeichnungen zum Thema Lagerströme

In der Kategorie „Bachelor- und Masterarbeiten“ erhielt M.Sc. Yong Wang für seine Masterarbeit zum Thema „Validierung von Haft-Gleit-Modellen für Wälzlager-Dynamiksimulation“ den 1. Preis und 2500 Euro. B.Sc. Benno Sommer untersuchte in seiner Bachelorarbeit den Einfluss von Schmierfett auf die Ausbildung von Lagerströmen. Mit dieser Arbeit sicherte er sich 2. Preis und 1500 Euro.

M.Sc. Guilherme Carvalho Gaspar de Barros Bello befasste sich in seiner Masterarbeit mit dem Thema „Effects on bearing currents in induction motors due to changes in a system consisting inverter, filter and motor supply cable“. Seine Arbeit liefert einen Beitrag zum Verständnis der Entstehung von Lagerströmen in einem Antriebssystem und wurde mit 1000 Euro und dem 3. Preis gewürdigt.

Ein Anerkennungspreis in Höhe von 500 Euro wurde an M.Sc. Axel Brenzinger für seine hervorragende Masterarbeit „Entwicklung eines simulativen Ansatzes für den Entwurf und die Optimierung einer lastgerecht ausgelegten 3D-Faser-Wickelstruktur“ verliehen. Er beschäftigte sich mit der Entwicklung einer Methodik zur Gestaltungsfindung von räumlich gewickelten Faserverbundstrukturen am Beispiel eines Pkw-Radlagers.

Schaeffler FAG Stiftung: Ein Motor für den Wissenstransfer

„Die Stiftung ist Motor für Wissen, Wissenstransfer und die Entwicklung von Potenzialen. Sie ist ein Ausdruck von unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung. Gefördert werden Wissenschaft, Forschung und Lehre an Hochschulen und Universitäten auf dem Gebiet der Lagerungstechnik“, erläuterte Andreas Hamann den Zweck der Stiftung. Seit ihrer Gründung im Jahr 1983 hat die Schaeffler FAG Stiftung mehr als 1 Mio. Euro an Fördergeldern ausgeschüttet.

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