CAE-Engineering Schnellere Projektplanung mit CAE-Engineering-Tool
Braucht ein Maschinenbauer ein CAE-Engineering-Tool? Eine Vielzahl von Herstellern wird dies bejahen: Denn deren Kunden ordern in der Regel keine Einzelkomponenten mehr, sondern bevorzugen Systemlösungen. Ein neues Engineering-Werkzeug bietet alle Features, die KMU für solche Aufgaben benötigen.
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Wie kann ein Unternehmen mit 150 Mitarbeitern und einem Umsatz von 60 Mio. Schweizer Franken (umgerechnet rund 50 Mio. Euro) weltweit erfolgreich sein? Man besetze eine Nische und entwickle dafür innovative Produkte, lautet das Rezept der Buss AG in Pratteln. Die Nische sind in diesem Fall Misch- und Knetmaschinen zur Verarbeitung von Kunststoffen, Lacken, Aluminiumprodukten sowie Nahrungsmitteln. Das innovative Produkt ist die sogenannte Ko-Kneter-Technologie des Unternehmens. Dabei handelt es sich um Einschneckenextruder, die sowohl eine rotatorische als auch eine translatorische, das heißt eine Vor- und Zurückbewegung ausführen.
Die Ko-Kneter-Technologie ist schnell, zuverlässig und langlebig
Die wesentlichen Vorteile dieser einzigartigen Technologie liegen in ihrem schnellen Produktwechsel, ebenso in einer hohen Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Aufgrund geringer Stillstandszeiten ist die Produktivität entsprechend hoch. „Unsere Ko-Kneter setzen Maßstäbe, insbesondere wenn es um die Aufbereitung anspruchsvoller temperatur- und scherempfindlicher Produkte geht“, fasst Marko Stähler, Leiter des Bereichs Projektmanagement und Mitglied der Geschäftsführung bei der Buss AG, zusammen.
Zentrale Applikationen für den Ko-Kneter finden sich in der Kunststoffindustrie. Beispielsweise wird zur Herstellung von Kabelummantelungen das Ausgangsprodukt, also ein Granulat aus Rohkunststoffen, aufgeschmolzen und mit funktionalen Zuschlägen vermischt. Weil diese Zuschläge nur einen kleinen Anteil der Masse ausmachen, müssen sie optimal verteilt werden.
Objektorientierte Anlagenplanung
Aufbauend auf dem Ko-Kneter offeriert Buss auch Material-Handling-Systeme und übernimmt die Planung, Konstruktion und Ausführung von maßgeschneiderten, technologisch hoch entwickelten Systemlösungen.
Marko Stähler weiß: „In früheren Jahren kümmerte sich der Kunde selbst um die Einbindung des bestellten Ko-Kneters in seine Anlage. Heute erwarten die meisten Kunden, dass wir die Einbindung in die Anlage komplett inklusive einer Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik anbieten.“ Zur Lösung solcher Aufgaben hat sich Buss für die Engineering-Software Cadison entschieden. „Zuvor war bei uns das Piping and Instrumentation Diagram (P&ID) ein dummes Blatt Papier. Heute erstellen wir mit Cadison ein intelligentes Modell, hinter dem P&ID steht eine Datenbank – mit allen relevanten technischen Daten zum jeweiligen Equipment“, zeigt sich der Projektmanager begeistert.
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