Energieversorgung Schon wieder eine Energiekrise? Die Industrie kann was tun!
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Strom soll bis 2033 um 40 Prozent billiger werden. So stand es zumindest im September im Handelsblatt. Doch für Industriebetriebe ist eine andere Frage wichtiger: Welche Entscheidungen muss ich heute treffen? Dr. Marc Oeffner von Greenflex zeigt wie.
Die Analyse vom Marktdatendienst ICIS aus London zeigt: Im Basisszenario fällt der durchschnittliche Börsenstrompreis in Deutschland auf 63 Euro/MWh im Jahr 2033, was sehr beachtlich wäre. Denn der Markt steht derzeit bei 145 Euro/MWh (Notierung am 15.10.2026 für den Future 2027). Die Begründung für diesen dramatischen Rückgang sind zum einen weltweit neue Flüssiggas-Terminals und zum anderen der Zubau der Erneuerbaren. Beides soll zu mehr Stromangebot führen, als uns der Krieg am Golf wegnimmt.
Bemerkenswert sind dabei zwei Dinge. Erstens liegen 63 Euro unter dem Niveau vor dem Krieg, wo wir im Jahresdurchschnitt 2025 für den Future 2026 bei 87,44 Euro lagen. Zweitens erwartet dieselbe Analyse für die nächsten zehn Jahre deutlich mehr Nachfrage: bei Rechenzentren plus 90 Prozent, bei Wärmepumpen plus 270 Prozent, bei Elektroautos plus 390 Prozent. Die ICIS-Idee geht also nur auf, wenn das Angebot noch schneller wächst als dieser Hunger.
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