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Montage und Handhabung Schunk-Montagezelle beweist, dass Big Data funktioniert

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Unter dem Motto Smart Excellence präsentiert Schunk auf der Hannover-Messe intelligente Lösungen für die smarte Produktion. Von Shake-hands mit dem Schunk-Powerball Lightweightarm über eine perfekt choreographierte Montagezelle bis hin zum Flirt mit dem Charming-Serviceroboter Care-O-bot wurde alles geboten.

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Greiftechnik für die Servicerobotik: Die Schunk-5-Fingerhand und der Schunk-Leichtbauarm LWA 4P faszinierten die Messebesucher.
Greiftechnik für die Servicerobotik: Die Schunk-5-Fingerhand und der Schunk-Leichtbauarm LWA 4P faszinierten die Messebesucher.
(Bild: Schunk)

„Die Hannover-Messe hat ihren Führungsanspruch als weltweit wichtigste Kommunikationsplattform für die Industrie 4.0 eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, betont Henrik A. Schunk, geschäftsführender Gesellschafter Schunk, zum Abschluss der Hannover-Messe. „Das enorme Interesse der Messebesucher und der Medien an unseren Lösungen zur intelligenten und vernetzten Produktionsautomatisierung zeigt, welches Potenzial die Industrie 4.0 bietet.“ Besonders auffällig, so Schunk weiter, sei die große Resonanz von Besuchern aus dem Ausland gewesen.

Millionen dynamischer Einzeldaten in einer Montagezelle

Anhand einer voll digitalisierten Montagezelle, in die rund 350 Schunk-Komponenten integriert waren, verdeutlichte der Hersteller von Spanntechnik und Greifsysteme gemeinsam mit dem Softwarespezialisten Orbis sowie den Anlagenbauern Erhardt + Abt, plusdrei engineering team und SIM Automation wie Pick-&-Place-Einheiten, 3-Achs-Raumportale, Roboter und mobile Plattformen beim Montieren, Prüfen, Verpacken und Transportieren autonom kooperieren und eine flexible Produktion ermöglichen.

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Mit jedem neuen Bauteil und jedem priorisierten Auftrag erfindet die Zelle immer wieder neu eine passende Choreographie. Dabei wird jeder einzelne Prozessschritt detailliert von Sensoren überwacht und an das übergeordnete Handhabungssystem beziehungsweise an die Anlagensteuerung und ins ERP gemeldet. Insgesamt ging es allein bei der Schunk-Montagezelle auf der Hannover-Messe um dynamische Einzeldaten im zweistelligen Millionenbereich, was dem Begriff „Big Data“ eindrucksvoll Gewicht verleiht.

Schunk-Universalgreifer hebt den VW-up! in die Höhe

Wenige Meter weiter konnten die Messebesucher live die Safety-Funktionalitäten der Schunk-Greifsysteme auf die Probe stellen, dem Schunk-Powerball Lightweightarm die Hand schütteln, mit dem charmanten Serviceroboter Care-O-bot 4 des Fraunhofer IPA flirten oder staunend mit ansehen, wie das Universalgreifer-Flaggschiff Schunk PGN-plus Permanent einen kompletten Volkswagen „up!“ anhebt.

Dichtes Gedränge herrschte bei dem von der Sky Champions League Chefreporterin Jessica Kastrop moderierten Schunk-Technik-Torwart-Talk, bei dem der Weltklassetorhüter und Schunk-Markenbotschafter Jens Lehmann gemeinsam mit dem Europameister und VfL-Wolfsburg-Geschäftsführer Klaus Allofs sowie der deutschen Leinwand- und TV-Größe Wotan Wilke Möhring alias Tatortkommissar Thorsten Falke das Thema Smart Excellence aus Sicht des Fußballs diskutierten.

Dabei zeigten sich erstaunliche Parallelen: Wie in der Industrie werden auch im Fußball immer mehr Leistungsdaten der Spieler systematisch erfasst und ausgewertet. Vom gläsernen Spieler war die Rede und davon, dass gesundheitliche Einschränkungen diagnostiziert werden können, noch bevor der Spieler selbst sie registriert. Entscheidend sei nun, dass man die Daten, die man hat, auch benutzt, unterstrich Klaus Allofs und sprach damit wohl auch so manchem Fertigungsprofi aus der Seele. „Denn“, so Allofs weiter, „das wird dazu führen, dass das Spiel noch weiter Tempo aufnehmen kann.“

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