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Versuche in Hongkong und Mainland China führen zu Resultat
Bakker kontaktierte einen Chemiestudenten an der Hong Kong University, der verschiedene Batterien untersuchte und Testläufe startete. Er experimentierte zunächst mit Kupfer und auf Magnesium basierendem Aluminium. „Irgendwann sagte er, er habe die Lösung und wir kontaktierten eine Universität auf dem chinesischen Festland, die weitere Tests vornahm", so Bakker.
Dann ging es ganz schnell: Man bekam die ersten Prototypen, entwarf einen Business Plan und gründete eine Firma in Hongkong. „Nach nur sechs Monaten wussten wir, dass unsere Idee großes Potenzial hat".
Der Unternehmer konzentrierte sich darauf, zunächst den europäischen Markt zu erobern. „In Europa ist der umweltfreundliche Aspekt des Geschäfts extrem wichtig. Die Schweiz etwa hat sehr strenge Regeln und Vorschriften. Für uns ist das eine gute Möglichkeit, uns auf die Anforderungen des Marktes einzustellen. Länder wie die Schweiz, Frankreich, Deutschland, die Niederlande und Skandinavien waren deshalb für uns die erste Wahl, wenn es um die Präsentation unserer Produkte ging. Dort unternehmen die Regierungen große Anstrengungen, um Umwelttechnologien zu unterstützen. Außerdem ist die Sammlung von Altbatterien in diesen Ländern sehr hoch", so Bakker.
Hongkong - Topstandort für Expansion in Asien
Hongkong bezeichnet Bakker als idealen Ausgangspunkt für die Expansion in Asien: „Die Entwicklung wäre nirgendwo sonst so unkompliziert realisierbar gewesen wie in Hongkong", betont er. Die Flexibilität sei groß und es mangele nicht an Investitionskapital. Dies erleichtere auch den Schritt nach China. Zudem verfüge die Metropole über viele Fachleute. Wer Hongkong als Basis wähle, seine Finanzen in Ordnung halte und die richtigen Personen für das Management auswähle, der starte den Weg nach China mit ausreichend Know-how und Erfahrung an seiner Seite, ist Bakker überzeugt.
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