Suchen

Sensoren führen Spritzgießer ins Reich der „Smart Factory“

Seite: 4/4

Firmen zum Thema

Innere und äußere Einflüsse machen den Spritzgießprozess relativ komplex

Die Auswertung und Verarbeitung der von den Sensoren gelieferten Signale ist eine Voraussetzung für qualitativ hochwertige Spritzgießteile. Doch ebenso bedarf es hochpräziser Spritzgießwerkzeuge, deren Toleranzen beispielsweise unter 10 µm liegen müssen, um eine Bauteiltoleranz unter 30 µm zu erzielen. Auch dabei sind Sensormessungen zur Werkzeugkorrektur gefragt, für die etwa Carl Zeiss Industrielle Messtechnik eine innovative Software zur Flächenrückführung entwickelt hat.

Auf die Sensorik in der Kavität der Spritzgießwerkzeuge konzentriert sich Priamus System Technologies-Deutschland-Geschäftsführer Erwin König meint dazu: „Der Spritzgießprozess ist ein sehr komplexer Fertigungsprozess mit einer Vielzahl von Einstellmöglichkeiten, welche alle einen mehr oder weniger großen Einfluss auf die Qualität der Spritzteile haben.“ Weiterhin unterliege er veränderlichen Einflüssen von außen, die sich entscheidend auf die Teilequalität auswirkten.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 15 Bildern

je dichter am Ort des Geschehens, desto besser der Effekt

Um den eigentlichen Fertigungsprozess sowie die Prozessschwankungen transparent zu machen, müssten in den Kavitäten der Spritzgießwerkzeuge Werkzeuginnendruck- und Werkzeugwandtemperatur-Sensoren eingebaut werden, die hochauflösende Informationen liefern. „Wie überall in der Messtechnik, erhält man die beste Information und Auflösung, je dichter man am Ort des Geschehens ist“, diagnostiziert König. Deshalb könnten Signale aus der Spritzgießmaschine oder aus Kamerasystemen bei Weitem keine so hohe Aussagekraft bieten. MM

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45475354)