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Servicerobotik

Serviceroboter sind die neuen Branchen-Revoluzzer

| Autor / Redakteur: Victoria Sonnenberg / Victoria Sonnenberg

Fahrerlose Transportfahrzeuge können mit der „Cloud Navigation“ kooperativ und besonders effizient navigieren.
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Fahrerlose Transportfahrzeuge können mit der „Cloud Navigation“ kooperativ und besonders effizient navigieren. (Bild: Fraunhofer-IPA)

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Viele Trends kommen und gehen, erwachsen aus dem Wunsch oder aus der Notwendigkeit heraus – wie es beispielsweise bei der professionellen Servicerobotik der Fall ist. Ihr wird zu Recht eine rasante und vielversprechende Karriere in vielen Branchen prophezeit.

Einst waren die unsensiblen und gefährlichen Kraftpakete eingesperrt, arbeiteten emsig und unermüdlich hinter Gittern und sollten uns dabei auf gar keinen Fall zu nahe kommen.

Mit monotonen und schweren Aufgaben fristeten sie nonstop ihr Dasein in sicherer Entfernung. Bis man die Barriere mithilfe von Sensorik, Bilderkennung et cetera aufhob und wir sie als kollaborative Roboter in unser persönliches Wirkungsfeld ließen. Berührung nicht ausgeschlossen, allerdings ohne Folgen, denn das neue, vorausschauende und einsichtige Naturell der Roboter reduzierte die Gefahr auf ein Minimum.

Mit der Servicerobotik lassen wir sie nun in anderer Form noch einen Schritt näher an uns heran, und zwar mitunter in unseren privaten Alltag, verleihen ihnen Mobilität und somit neue Freiheiten und sogar Verantwortung.

Der Serviceroboter als perfekter Teamplayer

Als echte Revolution gilt die professionelle Servicerobotik bereits in der Medizintechnik. Von Chirurgie bis Rehabilitation, in der Erstellung von Diagnosen, bei operativen Eingriffen sowie im Krankenhausalltag gilt der Serviceroboter jetzt schon als perfekter Teamplayer und Kollege. Aber auch in den Bereichen Logistik, Landwirtschaft oder im privaten Umfeld gilt er als salonfähige Automationslösung. Wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten im realen Alltag sind, zeigen zahlreiche Aussteller auf der Automatica 2016, die dem Trend bereits Rechnung trägt und dieses Jahr mit einer eigenen Ausstellerplattform für den Bereich Servicerobotik aufwartet.

Für einige Unternehmen gab diese Tatsache den entscheidenden Impuls, erstmals auf der Messe auszustellen. „Die Automatica bietet ein ideales Forum für Aethon, um die Einsatzmöglichkeiten des mobilen Tug-Roboters einer breiten Masse vorzustellen, mit dem Fertigungen und Verteilzentren ihre Intralogistik automatisieren können“, erklärt Tony Melanson, Marketingleiter bei Aethon und zum ersten Mal Aussteller der Automatica. Tug ist ein mobiler, frei navigierender Roboter, der mithilfe von WiFi Türen öffnen kann, den Fahrstuhl rufen und ihn auch gezielt fahren kann. Ausgestattet mit Sensoren erfasst und umfährt er Menschen und Objekte. Er kommt sowohl in der Pharmazie als auch im Labor und Krankenhaus zum Einsatz. Vielseitig verwendbar kann er, angefangen von Blutproben bis hin zu Essen, Wäsche oder medizinischem Abfall, alles sicher von A nach B transportieren, denn nur autorisierte Personen sind per Pin Pad und Fingerprint für seinen Inhalt autorisiert.

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