Drucken on demand Sicher bis zur letzten Datenübertragung

Autor: Simone Käfer

Das Start-up Replique ist eine Schnittstelle zwischen OEM (Originalteilehersteller), 3D-Druck-Dienstleister und Endverbraucher. Unternehmen wie Miele überlassen ihm ihr geistiges Eigentum und die Qualitätssicherung. Das spricht für eine durchdachte Security.

Drucken on demand heißt, ohne Lagerhaltung kleine Stückzahlen für Endverbraucher fertigen. Dazu verbindet Replique OEMs, Endverbraucher und Auftragsfertiger.
Drucken on demand heißt, ohne Lagerhaltung kleine Stückzahlen für Endverbraucher fertigen. Dazu verbindet Replique OEMs, Endverbraucher und Auftragsfertiger.
(Bild: BASF Forward AM)

Mehr Zubehörteile für weniger Kosten in den Markt bringen, am besten auf Kunden zugeschnittene Kleinserien. Mit diesem Geschäftsmodell experimentiert der Hausgerätehersteller Miele. Als Partner hat er sich Replique gesucht. Das BASF-Startup ist eine Schnittstelle, die den Online-Shop von Miele mit Dienstleistern aus der Additiven Fertigung verbindet. Miele startete mit drei Zubehörteilen: einem Bohrlochreiniger und einem Wertteilabscheider als Staubsaugeraufsätze sowie einem Kaffeebeutel-Verschlussclip. Sie sind für Endverbraucher, werden in Losgröße 1 bei Bestellung gefertigt, eine Lagerhaltung gibt es nicht. Die Produkte sind für die Additive Fertigung designt worden und werden per Materialextrusion aufgebaut. Da der Clip Lebensmittelkontakt hat, kümmerte sich Replique darum, dass der gesamte Produktionsprozess dafür nach GMP (Good Manufacturing Process) zertifiziert wurde. Dr. Max Siebert, Co-Founder von Replique, gibt uns Einblicke in den Bestellprozess, die Datensicherheit und die Haftung im Fehlerfall.

Herr Siebert, über Ihre Plattform können Endverbraucher Ersatz- und Zubehörteile großer OEMs on demand bestellen. Wie funktioniert das?

Über den Autor

 Simone Käfer

Simone Käfer

Redakteurin für Additive Fertigung