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Positionsanzeigen Sichere Bedienerführung bei der Formatverstellung

| Autor / Redakteur: Michaela Wassenberg / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Elektronische Positionsanzeigen erleichtern den Umstellungsprozess bei halbautomatischen Maschinen, wie das Beispiel eines Verpackungsmaschinenherstellers zeigt.

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Deckel-Tray-Packer zum Sammeln, Gruppieren und Verpacken von Produkten in offenen Kartons oder in Deckel-Tray-Verpackungen (Deckel befindet sich innen).
Deckel-Tray-Packer zum Sammeln, Gruppieren und Verpacken von Produkten in offenen Kartons oder in Deckel-Tray-Verpackungen (Deckel befindet sich innen).
(Bild: Somic)

Wenn Unternehmen für ihre Produkte Verpackungsmaschinen benötigen – ob für Kaffeekapseln, Hustenbonbons, Batterien oder Pflaster, kommt es bei der Investition nicht zuletzt darauf an, eine möglichst flexible Lösung zu finden, damit man diese auf unterschiedlichste Packungsgrößen und -formate umstellen kann. Gefordert ist eine intelligente Formatverstellung. Dabei erleichtern elektronische Positionsanzeigen den Umstellungsprozess.

Das Unternehmen Somic fertigt Endverpackungsmaschinen für Sekundär- und Tertiärverpackungen. Dazu gehören sogenannte Wraparound-Packer, Tray- Packer oder Tray-Deckel-Packer sowie Maschinen für Displayverpackungen, die Kunden im Su­per­markt präsentiert werden. Beim Wraparound-Karton ist eine typische Aufreißperforation vorhanden. Bei der Tray-Deckel-Version wird der Deckel entfernt und das Produkt im Tray präsentiert.

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Die Maschinen von Somic dienen in erster Linie dazu, dass der jeweilige Karton um das Produkt in seiner Primärverpackung herumgefaltet und nicht wie bei anderen Herstellern das Produkt über Picker in einen vorgefalteten Karton eingesetzt wird. In der Regel besteht eine Verpackungsmaschine aus der Produktzuführung, über die die Einzelprodukte in eine sogenannte Sammelgruppe gelangen. Typischerweise ist dies ein Fächersammler, der die Produkte so gruppiert, wie sie auch später im Karton stehen sollen.

Je nachdem, ob es sich um eine einteilige oder eine zweiteilige Verpackung handelt, wird ein flacher Kartonzuschnitt von einem oder zwei Kartonmagazinen aus weitertransportiert, bis das gruppierte Produkt auf den flachen Zuschnitt geschoben werden kann. Dieser wird schließlich um das vom Faltkopf geschützte Produkt herum gefaltet, was für das Produkt eine sehr schonende Handhabung bedeutet. In der nächsten Station wird das Produkt dann entweder mit einer Wrap­around-Maschine verdeckelt oder mit einer Deckel-Tray-Maschine individuell verschlossen.

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