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Linearführung

Sicherer Polierprozess dank stabiler Schienenführungen

| Autor/ Redakteur: Rainer Widmann / Stefanie Michel

Dort, wo Oberflächen präzise und prozesssicher bearbeitet werden müssen, sind häufig individuell abgestimmte Maschinen nötig. Montagefertige Komponenten sorgen dafür, dass man dennoch wettbewerbsfähig bleibt. So erfüllen beispielsweise die stabilen Linearführungsschienen alle Anforderungen und sparen zudem Kosten ein.

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Bild 1: Die Schienenführungen Translide müssen in den Schleppschleifmaschinen hohe Kräfte aufnehmen. Gleichzeitig ist Präzision gefordert, da auch sehr kleine Flächen bearbeitet werden.
Bild 1: Die Schienenführungen Translide müssen in den Schleppschleifmaschinen hohe Kräfte aufnehmen. Gleichzeitig ist Präzision gefordert, da auch sehr kleine Flächen bearbeitet werden.
(Bild: Dr. Erich Tretter)

Höchste Präzision und Prozesssicherheit sind in der Medizintechnik Herausforderungen, denen sich Maschinen- und Anlagenbauer permanent stellen müssen. Individuell auf spezielle Anforderungen abgestimmte Komponenten sind erforderlich, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier sind Zulieferer gefragt, die flexibel auf ihre Kunden reagieren können und montagefertige Lösungen liefern, die ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Deshalb setzt die Otec Präzisionsfinish GmbH in ihrer neuen Schleppschleifmaschine SF (Streamfinish) auf die NSK-Schienenführungen Translide von Dr. Tretter. Die Führungen halten hohen Kräften stand und können Höhenversätze zwischen parallelen Schienen einfach kompensieren. Gegenüber herkömmlichen Lösungen spart Otec damit erhebliche Kosten ein.

Die komplett neu entwickelte Steamfinish-Maschine SF wird zum Beispiel für die Oberflächenbearbeitung von Implantaten oder Werkzeugen eingesetzt. Mit rund 70 Mitarbeitern entwickelt und produziert das Unternehmen Maschinen für die präzise und wirtschaftliche Oberflächenbearbeitung für die Werkzeugindustrie und die Medizintechnik. Kunden profitieren besonders vom Know-how in der Entwicklung des Zusammenspiels von Maschine und Verfahrensmittel.

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Manuelle Oberflächenbearbeitung ist Preistreiber in der Produktion

Die manuelle Oberflächenbearbeitung in der Produktion entwickelt sich immer mehr zum Preistreiber. Deswegen entwickelte das Unternehmen das Schleppfinish-Verfahren, mit dem sich die Werkstücke, die bisher nur manuell bearbeitet werden konnten, in kurzer Zeit präzise entgraten, schleifen, glätten oder polieren lassen. Die Schleppfinishing-Maschinen kommen bevorzugt bei schweren und konturenreich geformten Werkstücken zum Einsatz. Dabei bearbeiten sie auch Materialien wie Titan, keramische Werkstoffe oder Kunststoffe präzise.

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