Verpackungstechnik

Sieben Highlights von der Interpack für Konstrukteure

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SMC: Mehr Effizienz und Nachhaltigkeit für Verpackungsmaschinen

Mit der 4-bar Factory etabliert SMC einen praxisnahen Ansatz, der nicht bei der Maschine, sondern bei der Werksinfrastruktur beginnt: Die stufenweise Absenkung des Betriebsdrucks – etwa von 6-7 bar auf 4 bar – reduziert Kompressorlast und Leckageverluste und senkt damit Energiebedarf und CO₂‑Emissionen nachhaltig. Die Voraussetzung dafür sind kompatible Komponenten wie die Ejektoren der Serie ZKJ, die bereits bei niedrigem Druck eine stabile Performance liefern und den Luftverbrauch enorm reduzieren.

Gleichzeitig zeigt sich, dass Effizienzgewinne nicht nur über die Druckluftseite erzielt werden können. Wo präzise Bewegungen regelbarer oder energieeffizienter ausgeführt werden sollen, ist die Elektrifizierung eine Ergänzung zur Druckoptimierung. Beide Ansätze – optimierte Druckluft und elektrischer Antrieb – sind Wege zu mehr Nachhaltigkeit.

Eine Alternative zu pneumatischen Antrieben sind die elektrischen Antriebe der Serie EQ: Sie werden ähnlich einfach wie pneumatische Antriebe angesteuert. Dabei müssen bestehende Steuerungsprogramme nicht angepasst werden. Das erleichtert die Umstellung und reduziert die Inbetriebnahmezeiten sowie die CO₂-Emissionen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Elektrifizierung von Bewegungsprozessen. Der elektrische Antrieb der Serie EQ mit integriertem Controller lässt sich wie ein pneumatischer Antrieb ansteuern, wodurch bestehende Steuerungsprogramme für pneumatische Antriebe ohne Anpassungen übernommen werden können. Die einfache und schnelle Inbetriebnahme erfolgt über die Easy‑Setup‑Software. Der Platzbedarf für den EQ ist gering und der energieeffiziente, bipolare Motor zahlt direkt auf die CO₂‑ und Energieziele ein.

Flexibilität, Sicherheit und reduzierte Komplexität

Im Zentrum des Messeauftritts stehen zudem kompakte Systeme, die sich ohne Mehraufwand in bestehende Prozesse und Anlagen integrieren lassen. Dazu gehört die All‑in‑One‑Vakuumeinheit ZKJ, die Vakuumerzeugung, Ventiltechnik, Sensorik und Feldbus in einem Modul vereint und so Verkabelung, Bauraum und Rüstzeiten spürbar reduziert.

Die ZKJ‑Vakuumeinheit bündelt bis zu 16 Ejektoren in einem Feldbus‑Manifold und unterstützt Profinet, IO‑Link, Ethercat und EtherNet/IP. (Bild:  SMC Deutschland)
Die ZKJ‑Vakuumeinheit bündelt bis zu 16 Ejektoren in einem Feldbus‑Manifold und unterstützt Profinet, IO‑Link, Ethercat und EtherNet/IP.
(Bild: SMC Deutschland)

Das Produkt unterstützt gängige Industrial‑Ethernet‑Protokolle und bleibt auch bei Stromunterbrechungen prozesssicher. Anwender sollen von hohen Taktzahlen, flexibler Skalierbarkeit bei häufigen Formatwechseln und messbaren Einsparungen beim Druckluftverbrauch profitieren – ein relevanter Hebel für Produktivität und Nachhaltigkeit. Die ZKJ‑Vakuummodule bieten IO‑Link‑ und Profinet‑Funktionen und ermöglichen so Remote Monitoring, Condition Monitoring und optimierte Wartungsprozesse. Damit lassen sich Echtzeitdaten in MES‑ und Cloud‑Strukturen integrieren, was die Grundlage für Smart‑Factory‑Konzepte bildet.

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